Mölzer: In Österreich gibt es nur eine EU-kritische Partei, und das ist die FPÖ

Bei Libertas besteht begründeter Verdacht, daß die USA ihre Finger im Spiel haben - welche Obskuranten werden sich wohl auf österreichischer Libertas-Liste finden?

Wien (OTS) - Zur Aussage der Sprecherin der vom irischen Millionär Declan Ganley gegründeten EU-kritischen Partei Libertas, bei der Europawahl im Juni auch in Österreich antreten zu wollen, meinte der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer, daß der Kampf gegen den Vertrag von Lissabon und das Brüsseler Diktat einzig und allein die Aufgabe der Völker Europas sei. "Im Falle von Libertas besteht eine mehr als schiefe Optik. Denn immer wieder ist von Gerüchten zu hören, daß Ganley durch begünstigende Verträge mit US-Verteidigungsagenturen, also dem Herzstück des US-amerikanischen Weltherrschaftsstrebens, seine Millionen verdient hat. Und solange nicht zweifelsfrei bewiesen ist, daß diese Gerüchte nicht stimmen, besteht der begründete Verdacht, daß sich eine außereuropäische Macht, in diesem Fall die USA, unter Ausnutzung der weitverbreiteten EU-Kritik in europäische Angelegenheiten einmischen wollen. Überdies lehnen die Österreicher, die gegen den Brüsseler Zentralismus sind, zentralistisch gelenkte europäische Parteien ab", stellte Mölzer fest.

Was die in zwei bis drei Wochen angekündigte Vorstellung der österreichischen Kandidaten betrifft, so könne man schon mit Spannung darauf warten, welche Obskuranten auf der Liste stehen werden. Ebenso müsse die Frage der Finanzierung geklärt werden, sagte der freiheitliche EU-Mandatar. "In Österreich gibt es nur eine einzige Partei, die wegen ihrer pro-europäischen Grundstimmung für eine sachliche EU-Kritik steht und die Alternativen aufzeigt, und das ist die FPÖ", stellte Mölzer klar. "Und wenn der selbsternannte EU-Rebell Hans-Peter Martin den Österreich-Ableger von Libertas in die EU-Wahl führen soll, dann kann man Herrn Ganley nur viel Glück wünschen. Denn der Selbstdarsteller Martin ist alles andere als teamfähig, wovon die SPÖ-Delegation im Europaparlament oder Frau Resetarits ein Lied singen können", schloß Mölzer.

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