Lichtenecker: Frischer Wind, strategische Ausrichtung und Qualitätskontrolle für Seibersdorf

Polit-Günstlinge in Forschungseinrichtungen Fehl am Platz

Wien (OTS) - "Der Rechnungshofbericht über Seibersdorf - der größten außeruniversitären Forschungseinrichtung in Österreich -zeigt schwere Missstände und Verfehlungen in den Jahren, in denen FPÖ-Günstlinge im Aufsichtsrat und in der Geschäftsführung ihre Macht ausgespielt haben, auf", so Ruperta Lichtenecker, Forschungssprecherin der Grünen.
Misswirtschaft, nicht nachvollziehbare Personalentscheidungen, überbordende Personalkosten und fehlende Strategische Ausrichtung wurden vom Rechnungshof aufgezeigt und kritisiert.

"Klare strategische Ausrichtung, effiziente Strukturen und Qualitätskontrollen sind für Seibersdorf unabdingbar, da ist noch viel Arbeit notwendig", betont Lichtenecker und weiter:
"Ziel muss sein, dass Seibersdorf zu einer leistungsstarken Forschungsinstitution wird, deren Leistungen in der internationalen Forschungslandschaft bestehen können. An diesem Ziel sind Seibersdorf und die Verantwortlichen zu messen. Ministerin Bures, als Eigentümervertreterin der Republik Österreich ist gefordert, die entsprechenden Maßnahmen ein zu leiten. Gerade jetzt hat Forschung & Entwicklung eine besonders wichtige Funktion und daher müssen die vorgeschlagenen Maßnahmen des Rechnungshofes rasch umgesetzt werden", so Lichtenecker abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0003