Welttag der Sozialen Gerechtigkeit - in Zeiten der Krise ein Muss!

SP-Behindertensprecherin Königsberger-Ludwig für Forcierung von Förderungen

Wien (SK) - Am 20. Februar wird heuer erstmals der Welttag der sozialen Gerechtigkeit begangen, den Nationalrätin Ulrike Königsberger-Ludwig als Aufwertung der Notwendigkeit des Zusammenhalts und der Solidarität unserer Gesellschaft begrüßt. "Tatsächlich ist soziale Gerechtigkeit ein 'must'", wie die SPÖ-Bereichssprecherin für Menschen mit Behinderungen betonte, "denn gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise ist die Teilhabe aller Menschen an den Errungenschaften unserer Gesellschaft unabdingbar für die Bewältigung unserer Probleme!" ****

"So sind beispielsweise Qualifikationsmaßnahmen für den Arbeitsmarkt eine wertvolle Investition in die Gesundung der Wirtschaft und für die einzelnen Menschen von enormer Bedeutung", wie Königsberger-Ludwig erläuterte, "sie sind nicht nur fair, sondern vor allem unbedingt erforderlich und ein Gebot der Vernunft. Investitionen in Bildung, Ausbildung und Weiterbildung sind zukunftsorientiert, sichern die Arbeitsplätze von morgen und ermöglichen den Menschen Chancen!"

In diesem Sinne begrüßt Königsberger-Ludwig die Maßnahmen des Regierungsprogramms, die zu mehr Teilhabe von behinderten Menschen in allen Lebensbereichen führen. So sind darin die Weiterentwicklung und Aufstockung der Beschäftigungsoffensive und zusätzliche Aktionen um behinderten Menschen den Zugang zum Arbeitsmarkt zu öffnen, festgeschrieben. Das ist konkret eine bedarfsgerechte Qualifizierung und Optimierung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente, wie z.B. persönliche Assistenz am Arbeitsplatz und Jobcoaching für lernbehinderte Menschen. Die Stellung der Behindertenvertrauenspersonen soll zudem gestärkt werden.

Auch der chancengleiche und nachhaltige Zugang zu sozialversicherungsrechtlich abgesicherten Beschäftigungsverhältnissen sowie die Prüfung der Umsetzungsmöglichkeiten einer eigenständigen sozialversicherungsrechtlichen Absicherung von Menschen in der Beschäftigungstherapie sind im Regierungsprogramm verankert. Weiters die Stärkung der Stellung der Behindertenvertrauenspersonen.

Nicht zuletzt fixer Programmpunkt im Regierungsübereinkommen sind Monitoring, Evaluierung und Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsrechtes und der daraus resultierenden Bündelgesetze, sowie anderer Materiengesetze. "Ich bin überzeugt, dass wir auf die Fähigkeiten von behinderten Menschen keinesfalls verzichten können und dürfen", so Ulrike Königsberger-Ludwig, "sozial gerecht bedeutet auch die Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben für alle Mitglieder unserer Gesellschaft!" (Schluss) df/sv

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