'Licht für die Welt' fordert Budgetsteigerung für Entwicklungshilfe: Menschen mit Behinderungen kämpfen ums Überleben

Wien (OTS) - Morgen, Freitag 20. Februar 2009, verhandeln Finanzminister Josef Pröll und Außenminister Michael Spindelegger das Budget für Entwicklungszusammenarbeit (EZA) und Humanitäre Hilfe. Die im Raum stehende Kürzung der Hilfe für die Ärmsten der Armen ist für 'Licht für die Welt' nicht akzeptabel. "Menschen mit Behinderungen zählen zu den ärmsten Bevölkerungsgruppen in den Entwicklungsländern. Ihre Überlebens-Chancen sinken angesichts der derzeitigen Krisensituation dramatisch!", fasst Geschäftsführer Rupert Roniger von 'Licht für die Welt' die derzeitige Situation zusammen. Er appelliert an die zuständigen Minister und Bundeskanzler Werner Faymann: "Österreich muss mit einer Steigerung der gestaltbaren bilaterale Entwicklungshilfe um jeweils 50 Millionen Euro in den Jahren 2009 und 2010 zeigen, dass das Sterben von Menschen mit Behinderungen und anderen in Armut lebenden Menschen nicht in Kauf genommen wird."

Österreich bekennt sich zum Ziel, 0,7 % des Bruttonationaleinkommens (BNE) für Entwicklungszusammenarbeit zu leisten, und hat sich dazu verpflichtet, als Zwischenschritt 0,51 % des BNE für Entwicklungszusammenarbeit im Jahr 2010 aufzuwenden. Entsprechende Zusagen finden sich nicht nur im Regierungsprogramm, sondern wurden in den letzten Monaten mehrfach auf Ebene der Europäischen Union und der Vereinten Nationen - zuletzt von Bundespräsident Heinz Fischer und der Regierungsspitze im September 2008 - bekräftigt.

"Österreich hat mit der Mitgliedschaft im UN-Sicherheitsrat in den Jahren 2009 und 2010 international Verantwortung gezeigt", so Rupert Roniger. "Nun gilt es, diesem österreichischen Engagement mit der Einhaltung der eingegangenen Verpflichtungen Glaubwürdigkeit zu verleihen."

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