Seibersdorf - Gahr fordert Klarstellung durch FPÖ- Abfertigungskaiser

ARC Seibersdorf offenbar ein Selbstbedienungsladen für FPÖ- Gagen- und Abfertigungskaiser – FPÖ als unglaubwürdig und fadenscheinig entlarvt

Wien, 19. Februar 2009 (ÖVP-PK) Der ÖVP-Rechnungshofsprecher Hermann Gahr fordert „eine Klarstellung“ rund um die Vorkommnisse im Forschungszentrum Austria Research Center Seibersdorf. Es sei „erstaunlich, dass es bis heute keine öffentliche Klarstellung durch Graf gegeben hat. Den Kopf einzuziehen und unterzutauchen
wird in dieser Causa nicht funktionieren“, stellt Gahr klar. „Der Rechnungshof-Bericht ist eindeutig und unmissverständlich: Es hat eine jahrlange Misswirtschaft und FPÖ-Postenschacherei im ARC Seibersdorf stattgefunden. Was in Seibersdorf in der kurzen Zeit
von Graf passiert ist, ist unglaublich, unverantwortlich und unseriös. Seibersdorf war offenbar ein Selbstbedienungsladen für FPÖ-Gagen- und Abfertigungskaiser“, betont Gahr und weiter: „Graf soll herauskommen und klar Stellung zu den Sachverhalten beziehen und sich zu seiner Verantwortung bekennen.“ ****

Gerade die Vertragsgestaltung bei Geschäftsführern des Unternehmens sei zu hinterfragen und zeige „ganz deutlich die FPÖ-Freunderlwirtschaft und die Versorgung von FPÖ-nahen Leuten mit üppigen Gagen und Abfertigungen“, erklärt Gahr weiter. Der Rechnungshofbericht sei auch in diesem Punkt eindeutig und kritisiere eine „Überbezahlung“ sowie die Verträge von leitenden Angestellten. Konkret gibt es Kritik an den Bezügen des heutigen Dritten Nationalratspräsidenten Graf. „Dass es die FPÖ mit der Wahrheit nicht so genau nimmt ist schön länger bekannt. Jetzt sieht man eindeutig, wo die wahren Gagen- und Abfertigungskaiser zu Hause sind – die FPÖ ist als unglaubwürdig und fadenscheinig entlarvt“, so Gahr abschließend.

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