VP-Floridsdorf: Öffi-Zeitwertkarte soll auch Garagenticket sein

Park&Ride muss endlich kostenfrei werden

Wien (OTS) - Für Überraschungen sorgte in der Sitzung der Bezirksvertretung Floridsdorf am 18. Februar ein Antrag der ÖVP: In diesem wird gefordert, dass in Kombination mit einer Monats- oder Jahreskarte der Wiener Linien die Park&Ride Anlagen im Bezirk kostenfrei benutzt werden können. Dieser Antrag wurde mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ und FPÖ angenommen, allerdings von den Grünen abgelehnt.

"Ich bin positiv überrascht, dass sich die Bezirks-SP erstmals nach jahrelangem Zaudern und einer Unzahl an Ausreden, warum eine kostenlose Benutzung solcher Parkanlagen nicht umsetzbar sei, letztendlich doch dafür ausgesprochen hat. Dies ist ein erster kleiner Schritt in Richtung Realisierung und ein Hoffnungsschimmer für die vom Durchzugsverkehr schwer belastete Floridsdorfer Bevölkerung", so die Klubobfrau der ÖVP-Floridsdorf, Andrea Mayrhofer.

Weshalb die Grünen gegen eine Maßnahme stimmten, die Menschen dazu bewegen soll vermehrt öffentliche Verkehrsmittel in Anspruch zu nehmen, war in der gestrigen Sitzung vielen unklar.

P&R Anlagen stehen leer

In Floridsdorf wurde im Jänner die P&R Anlage an der Brünnerstraße wegen zu geringer Auslastung geschlossen, jene in Leopoldau wird nur in geringem Ausmaß in Anspruch genommen. "Wie eine ÖAMTC-Studie bestätigt hat, liegt dies an den Kosten von täglich drei Euro für eine Garagenplatz", erläutert Mayrhofer und weiter "Solange das Parken teurer ist als die Gebühren für eine Jahreskarte der Wiener Linien, werden sich die Menschen Gratis-Parkplätze in den umgebenden Wohngebieten suchen oder gleich mit dem Auto weiter fahren."
Als zusätzlichen Schritt wird seitens der VP-Floridsdorf eine Kernzonenerweiterung im Verkehrsverbund sowie eine rasche Verlängerung der bestehenden U-Bahn Linien bis an den Stadtrand gefordert.

"Ich hoffe, dass Stadtrat Schicker die Botschaft aus Floridsdorf aufnimmt und auch dementsprechend handelt! Wenn nicht rasch Schritte gesetzt werden, verkommt Floridsdorf zu einem `Transitbezirk`, denn schon jetzt wächst der Verkehr nördlich der Donau unzumutbar an", schließt Mayrhofer.

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