Vilimsky: Einmal mehr zensiert ORF-Report FPÖ einfach aus der Berichterstattung weg

Berichterstattung über Wiener Gemeindebauten so, als ob es die stärkste Oppositionspartei in Wien einfach nicht gibt

Wien, 18-02-2009 (fpd) - Einmal mehr habe der ORF mit seiner gestrigen Berichterstattung über Missstände im Wiener Gemeindebau, in der Sendung "Report", gegen Objektivität und umfassende Berichterstattung verstoßen, so heute der Generalsekretär der FPÖ, NRAbg. Harald Vilimsky.

Bemerkenswert sei, dass der ORF-Report Stellungnahmen zu diesem Bericht von der Wiener Opposition eingeholt, dabei aber die FPÖ komplett wegzensiert habe, als ob es die drittstärkste Partei in Wien - die Wiener FPÖ - gar nicht gäbe. Für die ÖVP habe Matthias Tschirf, für die Grünen David Ellensohn ihre Kritik deponiert, in der FPÖ habe man weder jemanden kontaktiert, geschweige denn jemanden zu einer Stellungnahme eingeladen, obwohl gerade die Kritik der Wiener FPÖ an den stark sanierungsbedürftigen Wiener Gemeindebauten sowohl medial, wie auch landesparlamentarisch mehrfach dokumentiert sei, kritisiert Vilimsky.

Einen weiteren Skandal der Sonderklasse stelle der Bericht über den Salzburg-Einsatz von FPÖ-Bundesparteiobmann Strache dar. Einen diesbezüglichen Bericht mit einem Off-Sprecher zu versehen, in dem dieser feststelle, Strache werde mit HC- und Heil-Hitler-Rufen begrüßt, sei eine Unverfrorenheit, die ihresgleichen suche. Strache toure quer durch Österreich und noch nirgends sei ein "Heil Hitler" Ruf festgestellt worden. Und selbst wenn ein einzelner Provokateur aus der linken Szene oder ein Irrer "Heil Hitler" in Salzburg gerufen haben soll, was im übrigen nur der ORF und sonst niemand vernommen hat, sei ein Bericht mit einem derart gesprochenen Text, eine mehr als krasse Manipulation. Eine Kopie dieses Berichtes liegt bereits am Tisch unseres Rechtsanwaltes und Stiftungsrates, gibt Vilimsky bekannt.

Offensichtlich sei die Totalzensur bereits ein Vorbote dafür, wie Häupl und die SPÖ, die FPÖ aus der Wahrnehmung draußen haben möchte. Und der Salzburg-Bericht sei ein in übelster politischer Art und Weise manipulierter Beitrag, der einer öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt mehr als unwürdig sei. Dass der machtpolitische Würgegriff, in den die SPÖ den Küniglberg nehmen möchte, so drastisch sei und wie in Nordkorea, die Existenz der stärksten Oppositionspartei in Wien einfach wegleugne oder einen anderen Bericht brutal manipuliere, sei nicht nur ein klarer Bruch mit allen gesetzlichen ORF-Vorgaben, sondern auch eine Fehdehandschuh in Richtung FPÖ. "Derartiges können und werden wir uns nicht gefallen lassen"", kündigte Vilimsky an.(Schluss) hn

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