Wirtschaftskrise: BZÖ-Stadler: Regierung hat nicht begriffen, was los ist

Wien (OTS) - Bundeskanzler Faymann habe noch vor zweieinhalb
Monaten in seiner Regierungserklärung von einem Wirtschaftwachstum von zwei Prozent gesprochen. Mittlerweile müsse man davon ausgehen, dass das Wirtschaftswachstum ein Minuswachstum ist. "Sie haben überhaupt noch nicht begriffen, was los ist", so BZÖ-Klubobmann-Stellvertreter Abg. Mag. Ewald Stadler im Zuge der heutigen Sondersitzung im Nationalrat.
Weder Kanzler Faymann noch Vizekanzler Pröll hätten das wahre Ausmaß der Krise begriffen. "Bei der Wirtschaftskrise handelt es sich um weit mehr, als um bloß eine zyklische Krise. Ich habe den Eindruck, dass diese Botschaft bei der ÖVP noch nicht angekommen ist", so Stadler in Richtung Finanzminister Pröll. "Der Vizekanzler setzt sich in einen Privatjet vom Onkel Konrad, fliegt im Osten durch die Geografie, holt sich dort eine Abfuhr nach der anderen - und versteht das als seriöse Antwort auf die größte Wirtschaftskrise", so Stadler.
Stadler zeigte sich entsetzt darüber, wie Josef Cap auf die schlimmste Wirtschaftslage seit Jahrzehnten reagiert habe. Er sprach von einer "unsäglichen Büttenrede" Caps. Demnächst dürften in Salzburg bei m-real 500 Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren. "Was werden sich diese Menschen denken, wenn Sie am Abend nach Hause kommen und von ihrer Frau erzählt bekommen, wie Josef Cap als pragmatisierter Arbeitnehmervertreter auf diese Probleme reagiert hat?", fragte Stadler.
"Wenn Sie Arbeitvertreter sein wollen, dann müssen Sie anders mit dieser Krise umgehen", so Stadler in Richtung SPÖ-Gerwerkschafter.

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