Vilimsky: Republik durchwegs von rot-schwarzem Postenschachern und Misswirtschaften geprägt

Wien (OTS) - FPÖ fordert definitive Anpassung von Managergehältern an Bundesbezügepyramide

FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky bezeichnete es als einfach kurios, dass sich Bundeskanzler Faymann nach wie vor so gebe, als habe er mit den heute im Parlament thematisierten Missständen in Bezug auf den rot-schwarzen Postenschacher und die rot-schwarze Misswirtschaft nichts zu tun. Der freiheitliche Generalsekretär erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass es eine der ersten Amtshandlungen Faymanns als Infrastrukturminister gewesen sei, in den einst rein schwarzen ÖBB Holding Vorstand zwei rote Parteigänger als Vorstände dazu zu setzen.

Vor dem Hintergrund der diesbezüglichen Debatte brachte Vilimsky einen FPÖ-Entschließungsantrag betreffend eine Anpassung von Managergehältern an die Bundesbezügepyramide ein. Die Bundesregierung, insbesondere der Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie und Bundesminister für Finanzen werden darin aufgefordert, das Erforderliche zu veranlassen, damit die Gehälter der Manager von staatsnahen Betrieben (wie z.B. der ÖBB, ASFINAG) und der Manager jener Banken und Versicherungen, die die staatlichen Hilfen in Anspruch nehmen, mit der Höhe des Gehaltes des Bundeskanzlers gemäß dem Bundesbezügegesetz gedeckelt werden.

Vilimsky bezog sich auch noch auf die Misswirtschaft am Küniglberg, wobei er insbesondere kritisierte, dass der ORF eine halbe Milliarde Euro jährlich bekäme, aber dennoch vor einem finanziellen Desaster stehe. So seien zum Beispiel Bestellungen, wie die von Sissy Mayerhoffer zur kaufmännischen Direktorin, die 250.000 Euro jährlich plus Prämienanspruch kassiere, jene Umstände, die den ORF kaputt machten. Mayerhoffer, zuvor in der ÖVP-Kommunikationsabteilung beschäftigt, habe sich erst durch spezielle Kurse in ihre Tätigkeit einarbeiten müssen. Ebenso erschreckend verhalte es sich mit dem ehemaligen grünen Bundesgeschäftsführer Strobl, der eine viertel Million jährlich koste und zudem auf ein übertrieben großes, repräsentatives Büro, welches für neun Personen Platz biete, bestünde. Das zeige überdies die Verlogenheit der Grünen, was Privilegien angehe, so Vilimsky abschließend.

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