Schlussbericht: >Bauen+Wohnen Salzburg 2009<: Welche Krise? Starke Konjunktursignale sorgen für berechtigten Optimismus

Rege Nachfrage nach allem, was Kostenersparnis und Nachhaltigkeit verspricht

Salzburg (OTS) - Im Messezentrum Salzburg schloss Sonntagabend (Anm.: 15. 2.) die publikumsoffene Fachmesse >Bauen+Wohnen Salzburg< ihre Tore. Dabei hatten rund 460 Aussteller aus dem In- und Ausland die neuesten und aktuellen Produkte, Materialien, Systeme und Techniken zu den Themen Neubau, Renovieren, Sanieren, Einrichten, Energie sowie Wellness präsentiert. Ein einzigartiges Informationsangebot, das sich während der vier Messetage exakt 33.472 Besucher nicht entgehen lassen wollten. Damit konnte trotz eingetrübter Konjunkturaussichten und zum Teil auch starkem Schneefall beinahe der erfreuliche Wert des Vorjahres erreicht (Anm.:
34.108 Besucher) bzw. jener aus dem Jahr 2007 übertroffen werden (Anm.: 33.167). Die >Bauen+Wohnen Salzburg< definiert sich schon seit vielen Jahren als Publikumsmesse mit starker Strahlkraft nicht nur innerhalb Salzburgs und in die angrenzenden Bundesländer, sondern auch ins benachbarte Bayern. Nach Angaben von Messeveranstalter Reed Exhibitions Messe Salzburg lag der Anteil der Bayern bei der >Bauen+Wohnen Salzburg 2009< diesmal bei rund einem Viertel der Gesamtbesucheranzahl.

Veränderte Prioritäten als Konjunkturstimulus

"Der erfolgreiche Verlauf der Messe hat gezeigt", so das Resümee von Dir. Johann Jungreithmair, CEO von Organisator Reed Exhibitions Messe Salzburg, "dass Krisen wie die derzeit grassierende Verunsicherung stets auch neue Chancen hervorbringen. Unter dem Druck der Kostenentwicklung verändern die Menschen Prioritäten und rücken traditionelle Werte wieder verstärkt in den Vordergrund. Der Themenbereich Bauen, Wohnen und Einrichten, der immer schon einen hohen Stellenwert genossen hat, nimmt nunmehr eine Position ganz oben in der Bedürfnishierarchie ein. Hier herrscht lebhafte Nachfrage nach allem, was Kostenersparnis, Nachhaltigkeit, Komfort und Behaglichkeit verspricht. Das hat die >Bauen+Wohnen Salzburg< dieses Jahres bewiesen und damit ein erfreuliches Stimmungssignal gegeben."

Ähnliches hatte auch Ing. Reinhard Backhausen bereits anlässlich der im Jänner zu Ende gegangenen Raumausstattungs-Fachmesse >CASA< in Salzburg berichtet. Der Präsident des Verbandes der österreichischen Textilindustrie erklärte damals: "'Cocooning', das moderne Wort für 'Biedermeier' kommt wieder in Mode. Die Menschen ziehen sich in ihre Wohnungen und Häuser zurück und versuchen, sich es dort so gemütlich wie möglich zu machen." Bei Investitionen wird mehr denn je aufs Geld, sprich: auf die Preis-Leistungs-Relation, geschaut. "Das ist die Stunde der publikumsoffenen Fachmessen", unterstreicht der Leiter des Geschäftsbereiches Messen bei Reed Exhibitions Messe Salzburg, Gernot Blaikner: "Denn hier zählen der persönliche Kontakt und Informationen aus erster Hand. Messen sind für den Besucher eines der effizientesten Informationstools und für Aussteller ein ideales Verkaufsinstrument."

Wie groß bei den Konsumenten der Bedarf an Informationen und Beratung tatsächlich ist, konnte man auch am Andrang bei den verschiedenen Beratungsinseln und am lebhaften Interesse an den Vorträgen im begleitenden Fachprogramm ablesen. "Ob es um effiziente Wärmedämmung, Fenstertausch, kostensparende und alternative Energiesysteme oder um ökologische Baustoffe ging, das Interesse war auch hier sehr groß. Die Botschaft der Nachhaltigkeit ist angekommen, die Menschen suchen nach für sie passenden Lösungen und sind auch bereit, dafür zu investieren", berichtet >Bauen+Wohnen Salzburg<-Messeleiter Max Poringer von Reed Exhibitions Messe Salzburg.

Fachbesucherabend und holzEVENT

Aber auch das Gesellschaftliche kam nicht zu kurz. Einen gemütlichen Abend im Zeichen der Baubranche gab es am 12. Februar -der Einladung der Firmen Wienerberger, Baumit, Leitl, Salzburger Ziegel Werk und Ytong sowie der >Bauen+Wohnen Salzburg< zum Fachbesucherabend waren rund 200 Leute gefolgt. Am gleichen Abend fand auch der 2. Salzburger holzEVENT statt - rund 300 geladene Gäste waren gekommen. Sie hörten die fachlichen Ausführungen der Experten der Fachhochschule Salzburg, Dr. Alexander Petutschnigg und Mag. Michael Ebner, zum Thema "Design, Forschung und Technologie. Trends im Holzbereich". "Dieser Abend ist für die Branche eine wichtige Sache", unterstreicht KommR Richard Rothböck, der Bundesinnungsmeister der Sparte Holzbau: "Es muss ein Treffpunkt für die Branche im gemütlichen Rahmen da sein, das ist wichtig, um Kontakte knüpfen zu können."

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