Mitterlehner: Verlängerung der Übergangsfristen ambivalent

Fachkräfte-Verordnung sorgt für qualifiziertes Personal für Österreichs Unternehmen

Wien (BMWFJ - OTS) - Der Ministerrat hat heute beschlossen, die Übergangsfrist bei der Zulassung von Arbeitskräften aus den neuen EU-Staaten bis 2011 auszunützen. Das Wirtschaftsministerium trägt diesen Beschluss mit, sieht ihn aber als ambivalent. "In wirtschaftlich schwierigen Zeiten erwarten sich die Arbeitnehmer Schutz vor Konkurrenz. Andererseits besteht auch jetzt in den Grenzregionen Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften", sagt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. Als nächster Schritt ist jetzt mit den zuständigen Stellen in der EU abzuklären, inwieweit eine Öffnung des Marktes nachteilige Auswirkungen hätte, um einen Schaden für die Betriebe abzuwenden.

Österreich sorgt allerdings mit der Fachkräfte-Verordnung dafür, dass die Unternehmen genügend Fachkräfte zur Verfügung haben. Derzeit können Facharbeiter aus den neuen EU-Mitgliedstaaten Osteuropas in 67 Berufen Beschäftigungsbewilligungen erhalten. Diese Liste wird laufend vom AMS nach genau festgelegten Kritieren geprüft, ob sie erweitert werden soll.

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