FP-Madejski: Wiener Linien bereits 2 Tage unfähig für Einhaltung der Intervalle zu sorgen

Enorme Verzögerungen und Wartezeiten an U- und Straßenbahnstationen Zumutung für Öffi-Benützer

Wien, 17-02-2009 (fpd) - Kaum fällt in Wien eine Schneeflocke, bricht entweder der Verkehr zusammen, weil es die Rathausroten scheinbar nicht der Mühe wert finden, zeitgerecht zu reagieren und für schnelle und ordentliche Schneeräumung zu sorgen oder die Wiener Linien sind unfähig, die vorgesehenen Intervalle einzuhalten, so wie bereits seit gestern der Fall, ärgert sich der Verkehrssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Dr. Herbert Madejski.

Schon seit gestern sei die Benützung von Öffentlichen Verkehrsmitteln ein nervenstrapazierendes Unterfangen. Viele Öffi-Benützer mussten heute zum Beispiel in Dornbach über 20 Minuten auf die Linie 10 warten. Für viele, durch die enormen Verzögerungen halb erfrorene Menschen war damit das Übel jedoch nicht vorbei. Bei der Station Hütteldorfer Straße war die Fahrt bereits wieder zu Ende. Die Linie wurde kurzgeführt. "Alles Aussteigen!" Und wieder hieß es bei eisigem Wind rund 10 Minuten warten. Zusätzlich wurden 3 Straßenbahnen hintereinander eingezogen. Aber nicht nur bei der Straßenbahnlinie 10 gibt es derart enorme Verzögerungen und Wartezeiten. An vielen Haltestellen in Wien müssen die Menschen bereits den zweiten Tag ihre Geduld und ihr Durchhaltevermögen unter Beweis stellen. Nicht anders sei die Situation bei den U-Bahnen. Auch hier müssen lange Wartezeiten in Kauf genommen werden. Insbesondere sei dies bei der U6 der Fall, weil die Bahn für den Winterbetrieb nicht geeignet sei, was die Fahrt im Freien erschwere und zu erheblichen Verzögerungen führe, stellt Madejski fest.

Zustände, die durch und durch eine Zumutung für die Benützer der öffentlichen Verkehrsmittel seien. Es könne nicht sein, dass die Verantwortlichen bei den Wiener Linien außer Stande sind, auf die Wettervorhersagen zu achten, um sich gegebenenfalls entsprechend vorzubereiten. Sich bereits den zweiten Tag vom Schnee "überraschen" zu lassen, noch immer nichts unter Kontrolle zu haben und damit vielen Menschen jene extremen Wetterverhältnisse zuzumuten, sei jedenfalls blamabel und ein Armutszeugnis für die Wiener Linien, kritisiert Madejski abschließend. (Schluss) hn

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