VP-Leeb zum Wiener Arbeitsmarktpaket: Aufteilung der "10 Millionen Plus" auf Ausbildungsbetriebe gefordert

ÖVP Wien fordert finanzielle Anreize für lehrlingsausbildende KMUs

Wien (OTS) - Statt das von SP-Stadträtin Brauner und
Bundesminister Hundstorfer präsentierte Wiener Arbeitsmarktpaket in Höhe von 10 Millionen Euro ausschließlich in eine Ausweitung der überbetriebliche Lehrausbildung fließen zu lassen, fordert VP-Stadträtin Isabelle Leeb eine Aufteilung der "10 Millionen Plus" auf Ausbildungsbetriebe. "Betriebe, die neu oder zusätzlich Lehrlinge ausbilden, sollen in Anlehnung der jahrelang gut eingeführten und erfolgreichen Blum-Prämie, zusätzlich einen unbürokratischen, finanziellen Anreiz bekommen. Damit könnte die Stadt Wien Betriebe dazu motivieren auch in wirtschaftlich härteren Zeiten in die Jugend und somit in die Zukunft der Wiener Wirtschaft zu investieren", begründet Leeb ihre Forderung. Auch könnten die KMUs damit ein stückweit in die Verantwortung genommen werden.

Grundsätzlich sei es sicher sinnvoll auch überbetriebliche Lehrausbildungsplätze anzubieten, da es allemal besser sei Jugendliche, die regulär keine Lehrstelle finden, trotzdem die Möglichkeit einer Berufsausbildung zu geben. Allerdings könne, so Leeb, die beste "Lehrwerkstätte" die wirtschaftliche Realität - also das Arbeiten in betrieblichem Umfeld - nicht ersetzen.

"Zudem ist zu befürchten, dass durch den Ausbau der überbetrieblichen Ausbildung viel Geld durch Verwaltungs- und Organisationsstrukturen verloren geht und somit nicht jenen zugute kommt, die es dringend brauchen", gibt VP-Stadträtin Leeb zu bedenken.

Abschließend fordert VP-Stadträtin Leeb hinsichtlich der bereits bestehenden überbetriebliche Lehrausbildung, dass diese einer strengen Qualitätssicherung unterworfen werden müsse. Leeb: "Derzeit erfolgt die Vergabe der Mittel an Träger der überbetrieblichen Lehrausbildung ausschließlich über den Preis. Bei öffentlichen Ausschreibungen wird an den billigsten Anbieter vergeben - wo bleibt dabei die Qualifikation!?"

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