Projekt Tibet-Hotel Hüttenberg wurde wiederum verzögert

LH Dörfler: "Es ist erbärmlich, wie man mit Investoren und mit der Region umgeht" - "Alle Verträge liegen vor, aber politischer Wille der anderen Parteien fehlt"

Klagenfurt (OTS) - Das Projekt Tibet-Hotel Hüttenberg ist heute, Dienstag, nicht auf die Tagesordnung der Regierungssitzung der Landesregierung gekommen. Landeshauptmann Gerhard Dörfler zeigte sich nach der Regierungssitzung enttäuscht über dieses Vorgehen. Es sei mehr als bedauernswert, wie mit dieser Region umgegangen werde, sagte Dörfler und wies darauf hin, dass alle offenen Fragen zuvor geklärt werden konnten. Dazu waren auch Vertreter der Region mit Bürgermeister Rudolf Schratter an der Spitze eingeladen, um das Projekt sowie die Finanzierung gegenüber dem Regierungskollegium umfassend darzustellen. Es fehle der politische Wille der anderen Parteien zur Umsetzung, bedauerte Dörfler. Denn alle Förderverträge und Finanzierungsgarantien würden vorliegen.

Es sei jämmerlich, wie dieses Projekt behandelt werde, für welches aufgrund der neuen Förderkulisse ein grundsätzlicher Beschluss der Landesregierung notwendig sei. Die Investoren und Betreiber hätten sich längst ein positives Signal erwartet und vor allem die Region werde damit noch länger "hinausgepflanzt", sagte Dörfler. Dieses einzigartige Hotelprojekt sei eine enorme Chance, um die so dringend benötigten neuen Arbeitsplätze in diese strukturschwache Region bringen zu können. Außerdem habe man immer bedauert, dass es so wenig internationale bzw. russische Investoren gebe, nun gibt es sie und sie würden nicht positiv behandelt, ebenso sei dieses hinauszögernde bzw. ablehnende Vorgehen ein Affront gegen die erfolgreiche Hotel-Betreibergruppe Falkensteiner, sagte der Landeshauptmann.

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