FPÖ Wien: Dringender Reformbedarf bei Jugendwohlfahrt und Jugendamt

Es muss etwas geschehen bevor etwas geschieht

Wien, 17.02.2009 (fpd) - Angesichts der steigenden Zahl von Gewalt gegen Kinder muss endlich reagiert werden. Durch untätiges Abwarten möglicherweise einen weiteren Fall von Kindesmisshandlung vom Zaun zu brechen kann und darf auf keinen Fall passieren. Eine umfassende Analyse muss daher Grundlage für eine große Reform in der Jugendwohlfahrt sein, so der Kinder- und Jugendsprecher der Wiener FPÖ, Mag. Johann Gudenus heute.

Man werde nicht umhin kommen, die finanziellen Mittel entsprechend aufzustocken, mehr Personal einzusetzen, die Ausbildung zu verbessern und eine Lösung für fehlende Unterbringungsplätze zu finden. Kindergartenpädagogen, Lehrer und Ärzte müssen verstärkt sensibilisiert werden und die Vernetzung aller Kontaktpersonen muss ausgebaut werden. Es muss sichergestellt sein, dass jede Meldung ausnahmslos ernst genommen wird - vor allem wenn es um Familien geht, die dem Jugendamt bekannt sind, so Gudenus.

In vielen Fällen zeigt sich auch immer wieder, dass der angemeldete Kontrollbesuch von Mitarbeitern des Jugendamtes nicht ausreicht - die unangemeldete Kontrolle muss daher in jedem Fall wieder stärker eingesetzt werden. Nicht die Befindlichkeit der Eltern darf hier gelten sondern das Wohl des Kindes muss im Vordergrund stehe.

Die Wiener FPÖ fordert daher die einmal mehr die Aufstockung des Personals sowie die Verbesserung der Ausbildung. Auch die, von der FPÖ seit langem geforderte Elternschule sowie mehr begleitende Beratung für Eltern, sollten dabei ins Auge gefasst werden, meint Gudenus abschließend. (Schluss)paw

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