Häupl stellt Wiens neue Stadtbaudirektorin Brigitte Jilka vor

Wien (OTS) - Sehr zufrieden mit der Bestellung der neuen Wiener Stadtbaudirektorin gab sich im Mediengespräch am Dienstag Bürgermeister Dr. Michael Häupl. "Mit DI Brigitte Jilka konnte eine der wichtigsten Führungsstellen innerhalb der Verwaltung sehr gut nachbesetzt werden", so Häupl, der die Tatsache, dass mit Jilka erstmals eine Frau die traditionell-männliche Domäne der Stadtbaudirektoren inne hat, als "sehr erfreulich" bezeichnete.

Jilka, Jahrgang 1956, stammt aus Lienz in Osttirol. "Da sieht man auch, wie weit die Gravitationskräfte Wiens reichen", resümierte Häupl. Zwischen 1976 und 1982 absolvierte Jilka das Studium der Raumplanung und Regionalwissenschaften an der Technischen Universität Wien. Im Jahr 1983 wurde sie Sachbearbeiterin in der Wiener Verwaltung in der Abteilung für Flächenwidmungs- und Bebauungsplanung. Zwischen 1997 und 2004 leitete sie die Abteilung für Stadtplanung und Stadtentwicklung. Danach arbeitete Jilka als Geschäftsführerin der Wien Holding GmbH, bis sie DI Gerhard Weber, nach dessen Ausscheiden Ende 2008, als neue Stadtbaudirektorin mit Jahresbeginn nachfolgte.

"Ich baue gerne auf", betonte die 53jährige beim Mediengespräch. Es gehe ihr nicht darum, dem "Prinzip der Veränderung um der Veränderung willen" zu huldigen, vielmehr sei ihr bewusst, dass im technischen Bereich der Stadt Wien ein großes Know-how an Expertise bestehe.

Die Geschichte der Stadtbaudirektion geht bis in das Jahr 1835 zurück. Genau gesagt am 3. Jänner 1835 wurde erstmals das Wiener Städtische Bauamt gebildet. Damals leitete der "K.K. Zivil-Bau-Inspector der steiermärkischen Provincial-Bau-Direction" Architekt Kajetan Schiefer zwischen 1835 und 1864 die baulich-technischen Bereiche Wiens. In weiterer Folge leiteten bis Ende 2008 insgesamt 15 Männer diesen Bereich.
(Schluss) hch

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