Hohe Auszeichnung für Stadtbaudirektor a. D. Gerhard Weber

Wien (OTS) - Das Große Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien schmückt seit gestern, Montag, Abend, den Lebenslauf des langjährigen Stadtbaudirektors von Wien, DI Gerhard Weber. Weber, der mit Ende letzten Jahres in den Ruhestand getreten ist, erhielt die Auszeichnung durch Wiens Bürgermeister Dr. Michael Häupl. Häupl betonte anlässlich der Ehrenzeichen-Überreichung die lange Wegstrecke, die er mit Weber zurückgelegt hat. Als er ihn 1983 kennenlernte war er, Häupl, noch Gemeinderat und Weber einer der "großartigsten Abteilungsleiter für den Bereich Wasserbau." Häupl erinnerte weiters an die vielen Großbauprojekte in Webers Amtszeit. Häupl: "Du warst einfach ein Superbaudirektor und hast an die große Tradition vergangener Baudirektoren angeschlossen. Ein Baudirektor, der für alle technischen Bereiche, immer die Verantwortung trug und übernahm." Sehr glücklich habe ihn auch gemacht, wie Weber seine Nachfolge vorbereitet hat und erstmals eine Frau als Stadtbaudirektorin eingesetzt wurde. Häupl sprach Weber großen Dank für seine Loyalität, persönliche Freundschaft und hervorragende Arbeit für die Stadt Wien aus. Neben Häupl nahm zahlreiche Prominenz aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft an der Ehrung teil.

Weber, Jahrgang 1943, wurde in Wien geboren. Nach seinem Studium der Kulturtechnik an der Universität für Bodenkultur in den Jahren 1961 bis 1968 trat er im gleichen Jahr noch in den Dienst der Stadt Wien ein. Zuerst über mehrere Jahre beim Brücken- und Wasserbau beschäftigt (MA 29), machte sich Weber vor allem in den Bereichen Altlastensanierung und Kraftwerksbau einen Namen. Im Jahr 1986 wurde Weber Abteilungsleiter der 1979 gegründeten Dienststelle für Wasserbau (MA 45), wo er beim Hochwasserschutz Wiens maßgeblich mitwirkte.

Sieben Jahre später, 1993, erfolgte dann die Ernennung zum Stadtbaudirektor von Wien. Diese Position hatte er bis Ende 2008 inne. Während dieser 15 Jahre vertrat Weber die Stadt Wien bei vielen wesentlichen Infrastruktur-Projekten. Bei der 3. und 4. Ausbaustufe des U-Bahn-Netzes war er Verhandlungsleiter zwischen Wien und dem Bund, detto bei der Schaffung des Regionenrings rund um Wien. Ebenso vertrat er federführend die Stadt bei Verhandlungen mit den ÖBB. Die Sicherstellung des seinerzeitigen "30 Milliarden Schilling-Pakets", wie auch etwa die Verhandlungen über den neuen Hauptbahnhof sind hier zu nennen. Innerhalb der ihm zugeordneten technischen Dienststellen leitete er Modernisierungsprozesse, wie etwa das New Public Management, ein. Auch die Schaffung der Fachkommission Verkehr und der Infrastrukturkommission - beide dienen der Koordination zwischen verschiedenen Fachgruppen inner- und außerhalb der Stadt Wien - geht auf seine Initiative zurück. Wesentlich sind auch seine vielfältigen Bemühungen, rund um den Know-how-Transfer mit in- und ausländischen Partnerstädten in den Bereichen der Stadt- und Umwelttechnologien.

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