Khol zur e-card: Missbrauch verhindern? Foto aufbringen!

Neue Missbrauchsfälle bestätigen Notwendigkeit des Fotos auf der e-card

Wien (OTS) - Wie der Dienstags-Ausgabe der Gratiszeitung HEUTE zu entnehmen ist, wurden erneut Fälle des Missbrauchs der e-card nachgewiesen. So wurde der Fall eines Mannes berichtet, der sich während seiner monatelangen Krankmeldung ins Ausland begab. Die e-card schickte er nach Österreich zurück, damit ein Kollege an seiner statt zur Chefarztkontrolle erscheinen konnte. Sehr oft würden auch innerhalb einer Familie e-cards einfach weitergegeben oder überhaupt weiterverkauft. Der daraus entstehende Schaden lässt sich nicht beziffern.

Der Österreichische Seniorenbund erinnert daher gerne an seine bekannte Forderung nach einem Foto auf allen e-cards.

"Wir Senioren haben vom ersten Tag des e-card-Projektes an darauf hingewiesen, dass das Aufbringen eines Fotos auf den Karten nötig sein wird. Die neuen Missbrauchsfälle sind ein weiterer Beweis: Wir brauchen die Fotos als dringendes zusätzliches Sicherheitsmerkmal", erklärt Dr. Andreas Khol, Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes.

"Wie die neuesten Fälle beweisen, geht es bei unserer Forderung eben nicht um einen Spaß der Senioren sondern um zusätzliche Sicherheit im Gesundheitssystem. Dass durch das Aufbringen der Fotos der uns schon seit langer Zeit versprochene europaweite Senioren-Ausweis endlich umgesetzt werden kann ist dabei natürlich ein willkommener Nebeneffekt", so Khol, der abschließend davon ausgeht, "dass die Verhinderung des Missbrauchs dem Minister gewiss die 23 Cent pro Karte wert sein werden."

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