BZÖ-Fauland: BZÖ fordert volle Wahlfreiheit für Frauen!

Forderung nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit muss endlich verwirklicht werden!

Salzburg 2009-02-17 (OTS) - Die völlige Wahlfreiheit für Frauen forderte der Salzburger BZÖ-Spitzenkandidat Markus Fauland anlässlich des Jubiläums "90 Jahre Frauenwahlrecht". "Frauen müssen die Möglichkeit haben, ihren Lebensentwurf selbst zu bestimmen", sagte Fauland am Montag bei einer Veranstaltung des Vereins "KoKon -Beratung und Bildung für Frauen" in Bischofshofen. "Ob sie Karriere machen wollen oder lieber daheim bleiben und sich um Haushalt und Kinder kümmern: Die Politik muss für beide Varianten die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen."

Dabei betonte Fauland, dass das traditionelle Bild der Frau in der Familie nicht der alleinige Maßstab sein dürfe: "Es gibt heute viele verschiedene Familienformen. Darauf muss man Rücksicht nehmen und seine Handlungsweise den gesellschaftlichen Realitäten anpassen." In vielen frauenspezifischen Bereichen sieht Fauland großen Nachholbedarf: "Es gibt nach wie vor zu viele Ungerechtigkeiten. Vor allem die Tatsache, dass auch bis heute die Forderung nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit nicht überall verwirklicht wurde, ist eine Bankrotterklärung der Frauenpolitik von SPÖ und ÖVP." Daher sei eine zentrale Forderung des BZÖ, hier für Gleichberechtigung zu sorgen.

Wichtig ist für Fauland vor allem ein Ansatz, der das Gemeinsame betont: "Wir wollen keinen Krieg der Geschlechter, kein Gegeneinander, sondern ein Miteinander. Nur so können Defizite im frauenpolitischen Bereich überwunden werden. In der Gemeinsamkeit liegen die Lösungen, nicht im Trennenden." Quotenregelungen lehnt Fauland ab: "Wir wollen Rahmenbedingungen für echte Gleichberechtigung schaffen. Eine Quote erweckt bloß den Anschein von Gleichberechtigung. Das ist sozusagen eine erzwungene Gleichberechtigung, die wir ablehnen." Letztlich gehe es darum, das Frauenbild auf allen Ebenen neu zu definieren, so Fauland abschließend: "Nur so kann unser Ziel erreicht werden: ein konstruktives Miteinander, in dem beide Geschlechter gemeinsam ihre Zukunft gestalten."

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