VP-Wolf: Rahmenbeträge verschleiern Vergabe der Kultursubventionen

Erster Erfolg durch Ausgliederung eines Ansuchens aus dem Rahmenbetrag

Wien (OTS) - Seit Jahren lehnt die ÖVP Wien Rahmenbeträge in der Kulturförderung ab. Die so genannten Rahmenbeträge geben SP-Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny die Möglichkeit, nach Belieben großzügige und manchmal auch zweifelhafte Förderungen zu vergeben.
Wem Mittel aus diesen Rahmenbeträgen zufließen, wird meist erst ein Jahr später im Kunstbericht dokumentiert. Dadurch sind die Kontrollrechte der Opposition massiv eingeschränkt.
Nun wurde die Subvention für den Verein " Hunger auf Kunst und Kultur", der Jahre lang aus Rahmenbeträgen gefördert wurde, als eigenständiger Antrag eingebracht. " Ich stehe nicht an, das zu loben", erklärte dazu der Kultursprecher der Wiener ÖVP, LAbg. Franz Ferdinand Wolf, "schließlich ist dadurch Transparenz gegeben, die wir in vielen Fällen vermissen."

Der Verein sorgt dafür, dass von Armut bedrohten Menschen der freie Zugang zu Kunst und kulturellen Aktivitäten ermöglicht wird und bekommt heuer eine Subvention von 80.000 Euro. Damit werden die Verwaltung des Vereins, die Pflege der Homepage, Kontaktgespräche mit Kulturinstitutionen, Ausarbeitung von Kriterien zur Vergabe des Kulturpasses und Marketingaktionen finanziert.

"Das sind allerdings Aufgaben, die auch die Stadt selbstständig und ohne Einschaltung eines privaten Vereins erledigen könnte. Ob derartig hohe Summen zur Sponserung eines Vereins gerechtfertigt sind, ist zumindest überprüfenswert," so ÖVP Wien Kultursprecher LAbg. Franz Ferdinand Wolf abschließend.

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