VP-Anger-Koch: Behebung des Personalmangels bei Jugendwohlfahrt gefordert

Dramatischer Anstieg der Gefährdungsmeldungen an das Jugendamt

Wien (OTS) - "Es ist bereits fünf nach Zwölf. 2008 stieg die Zahl der Gefährdungsmeldungen an das Jugendamt (Anm.: MA 11) gegenüber 2007 um alarmierende neun Prozent auf nunmehr 11.312 Fälle. Seit 2000 nahm die Anzahl der Gefährdungsmeldungen damit um mehr als 200 Prozent zu. Die Anzahl der Mitarbeiter jedoch blieb im selben Zeitraum konstant. Die Aufstockung des Personals ist ein Gebot der Stunde. Das Wohl der Kinder und Jugendlichen in Wien steht auf dem Spiel", appellierte heute die Familiensprecherin der ÖVP Wien, Ines Anger-Koch, an die zuständige Stadträtin Grete Laska endlich tätig zu werden.

"Die Stadt Wien hat umgehend für ausreichend Personal zu sorgen. Es geht nicht an, dass man sich auf Seiten der SPÖ taub stellt und alles beim Alten belässt. Die Mittel für einen Ausbau des Personals sind vorhanden. Statt die Steuergelder der WienerInnen für Prestigeprojekte der roten Stadthäuptlinge zu vergeuden, sollte man lieber in die Jugendwohlfahrt investieren. In Summe 80 Mio. Euro kostet die WienerInnen das Praterdebakel, die Pseudofanzone Hanappi-Stadion sowie die Austria Akademie. Es ist alles nur eine Frage der Prioritätensetzung. Hier kann die SPÖ beweisen, dass sie eine soziale Ader hat. Statt Freunde zu bedienen sollte man die Steuergelder der WienerInnen lieber in das Wohl der Kinder und Jugendlichen investieren. Die Wiener Austria kann warten, die Kinder und Jugendlichen aber nicht", schloss Anger-Koch.

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