FP-Brunner-Blasek: FPÖ bezweifelt zeitgerechte Fertigstellung der FUZO Kärntner Straße/ Graben/ Stock im Eisen Platz -Sanierung

Wien, 17-02-2009 (fpd) - Es ist zu bezweifeln, dass der Plan, die Sanierung der Kärntner Straße bis Mitte November 2009 fertigzustellen, tatsächlich eingehalten werden kann, da bei genauerer Betrachtung grundlegende Fragen immer noch nicht geklärt sind, so heute die Klubobfrau der FPÖ-Innere Stadt, Jutta Brunner-Blasek anlässlich des Spatenstichs in der Kärntner Straße.

Seit geraumer Zeit ist bekannt, dass Peek & Cloppenburg auf dem Areal des ehemaligen Finanzministeriums ein neues Warenhaus eröffnen wird. Das ausgediente Gebäude wird daher in Bälde abgerissen, was erhöhten Baustellenverkehr mit LKWs auch über die Kärntner Straße bedeuten wird. Wenn nun gleichzeitig noch Pflastersteine und dergleichen geliefert und gelegt werden sollen, stellt sich die berechtigte Frage, wie man das Bestehenbleiben des "Geschäftslebens", wie versprochen, gewährleisten will. Der Baulärm wird die Bewohner in dieser Zeit Tag und Nacht plagen. Des Weiteren sei die Hinhaltetaktik von Stadtrat Schicker, die Kandelaber betreffend, mehr als durchsichtig. Dass er sich jetzt mit der Bestellung noch Zeit lassen will, soll auf die Anrainer wie eine Beruhigungsspritze wirken. Durchsetzen wird er schlussendlich moderne, unpassende Beleuchtungskörper. Und das nicht zuletzt auch mit Unterstützung von Bezirksvorsteherin Stenzel, die bei der Präsentation, dem gesamten Sanierungsvorhaben, also auch den im Gesamtkonzept geplanten Leuchten, ihre vollste Zustimmung gab. Im Gegensatz zur FPÖ, die sich von Beginn an gegen die unpassenden Leuchten und für altstadtgerechte Kandelaber aussprach, hat Stenzel den Bürgern des Ersten Bezirks wieder einmal zu spät ein Ohr geschenkt, kritisiert Brunner-Blasek.

Die FPÖ-Innere Stadt ist nun einerseits froh, dass die lang anstehende Sanierung jetzt endlich beginnt, andererseits ist jedoch zu befürchten, dass sich die Fußgeherzone Kärntner Straße/ Graben/ Stock im Eisen Platz im Jahr 2009 in völligem Chaos befinden wird. Ein derart großes und aufwendiges Projekt hätte vor Baubeginn völlig durchorganisiert werden müssen. Da dies offensichtlich nicht geschehen ist, wird auch nicht mit der zeitgerechten Fertigstellung der Sanierung zu rechnen sein. Ausbaden müssen es wieder einmal die Geschäftsleute, Anrainer und Touristen, so Brunner-Blasek abschließend. (Schluss) hn

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