Neuer Sammlungskurator im Leopold Museum

Franz Smola verstärkt wissenschaftliches Team des Museums

Wien (OTS) - Die Leopold Museum-Privatstiftung besetzt die
wichtige Position des Sammlungskurators mit einem der erfahrensten Museumsexperten auf dem Gebiet der österreichischen Kunst des 20. Jahrhunderts. Der 1963 im deutschen Passau geborene Kunsthistoriker Dr. Franz Smola studierte Kunstgeschichte und Rechtswissenschaften an der Universität Wien sowie Studies in International Relations an der Johns Hopkins University in Bologna und Washington D.C. In seiner Dissertation setzte sich Smola mit Rechtsfragen zur Fürstlich Liechtenstein’sche Kunstsammlung auseinander. 1993 erging an Smola der Auftrag der Österreichischen Galerie Belvedere, eine umfangreiche Ausstellung zum Thema "Wien um 1900" im Museum Reina Sofia in Madrid zu kuratieren. 1997 folgte eine Ausstellung über den österreichischen Expressionismus im Musée d´Ixelles in Brüssel. Seit 2001 war Franz Smola als Kurator für die Sammlung des 20. Jahrhunderts im Belvedere tätig und betreute zahlreiche Ausstellungen unter anderem von Markus Prachensky, Eduard Angeli, Werner Berg, Carl Unger und Roland Goeschl. Smola publizierte Künstlermonografien und Katalogbeiträge, u.a. auch Forschungsarbeiten zu Egon Schiele und Herbert Boeckl. Mit 1. Februar 2009 wurde Franz Smola zum Sammlungskurator des Leopold Museums ernannt. In seine Funktion fallen die Betreuung der bedeutenden Sammlung des Museums einschließlich der weltweit größten Schiele-Sammlung und einer der umfassendsten Sammlungen österreichischer Kunst. Wichtiger Bestandteil seiner Agenden sind die Erweiterung des Egon Schiele-Archivs und der Bibliothek sowie die Kuratierung von Sonderausstellungen. Der neue Sammlungskurator über sein Betätigungsfeld: "An der Seite des bedeutendsten Kunstsammlers Österreichs, Professor Rudolf Leopold für das Leopold Museum arbeiten und die Sammlung von Direktor Leopold betreuen zu dürfen, ist für mich eine aufregende Sache und eine große Ehre!"

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