FP-Herzog: Endlich völlige Offenlegung im Bezug auf Cross-Border-Leasing Geschäfte gefordert

FPÖ begrüßt stattgefundenen Ausstieg von Leasing-Verträgen

Wien, 16-02-2009 (fpd) - Die völlige Offenlegung im Bezug auf die Cross-Border-Leasing Geschäfte, die die Stadt Wien mit US-Finanzinstituten abgeschlossen hat, fordert heute der Stadtrat der FPÖ-Wien, Johann Herzog. Dass eine vorzeitige Austrittsmöglichkeit prinzipiell bestehe und nun auch bei den Straßen- und U-Bahngarnituren stattgefunden habe, sei durchaus begrüßenswert, nun müssten allerdings alle Details lückenlos aufgeklärt werden.

In Wien seien unter anderem das wohl nicht unbedeutende Kanalisationsnetz im 21. und 22. Bezirk sowie wesentliche Infrastrukturbereiche der Österreichischen Bundesbahnen vom Cross-Border-Leasing betroffen. Auf Grund der sich weiter verschlechternden Wirtschaftslage sowohl in den USA als auch in Österreich und Wien, dürfe nun nicht weiter zugewartet werden, bis von selbst Angebote eintrudeln. Stattdessen müsse aktiv begutachtet werden, wo und wie sich weitere Ausstiege auszahlen und gestalten könnten, um die finanziellen Einbußen möglichst gering zu halten. Außerdem müssten endlich von Seiten der SPÖ, durch Finanzstadträtin Brauner jegliche Unklarheiten der CBL-Geschäfte aus dem Wege geräumt sowie die Höhe der zu erwartenden Verluste bekanntgegeben werden. Die Wienerinnen und Wiener sollen endlich erfahren, wie viel von ihrem Steuergeld letztlich als verloren gelten werde, so Herzog abschließend. (Schluss) hn

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