FCG-Gosch: Mehr Abfertigung als die Republik für die AUA bekommt

Ötsch fährt die AUA an die Wand und kassiert Millionenabfertigung

Graz (FCG) - "Die Lufthansa kauft die AUA-Anteile von der ÖIAG um Euro 366.000,-. Ötsch erhält mit 1,1 Millionen Abfertigung das Dreifache des Kaufpreises als Entschädigung. Wofür wird dieser Mann entschädigt", fragt sich Franz Gosch, Vorsitzender der Steirischen Christgewerkschafter.

"Die 1,1, Millionen Euro Abfertigung an den ehemaligen AUA-Chef Alfred Ötsch ist eine bodenlose Frechheit. Die AUA wurde in der Amtszeit des Herrn Ötsch so weit entwertet, dass die Republik Österreich die AUA praktisch verschenken muss", so Gosch.

In Folge dieser verständlichen Empörung forderen die steirischen Christgewerkschafter nun konkrete Maßnahmen gegen diese Frotzelei der Steuerzahler, die mit ihren Steuerleistungen letztlich diese staatlichen Abfertigungen finanzieren. Gosch schlägt im konkreten Fall des Ex-AUA-Vorstandes vor, alle rechtlichen Möglichkeiten, die Auszahlung der 1,1 Mio.-Euro-Abfertigung zu verhindern, auszuschöpfen.

"Kein Arbeitnehmer versteht, dass Spitzenmanager, insbesondere in staatsnahen Betrieben, bei mitverschuldeten Pleiten oder Negativentwicklungen, wie im Falle der AUA, Millionenabfindungen kassieren", kritisiert Gosch.

Aufgrund der Übernahme durch die Lufthansa wird die AUA weiter schrumpfen und Arbeitsplätze werden verloren gehen. Abgesehen vom Schaden für die Republik sind vor allem die Mitarbeiter die Leidtragenden an dieser fehlgeleiteten Entwicklung des Unternehmens.

"In weiterer Folge ist zu prüfen, wie es zu einem derartigen Managervertrag kommen konnte, der eine solche horrende Abfertigung beinhaltet, obwohl die Leistung nicht stimmt", schließt Gosch.

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