Heinzl: Wieder Bewegung im Ausbau der Infrastruktur in Niederösterreich

Weiterbau der Güterzugumfahrung St. Pölten wichtige Maßnahme für leistungsfähige Westbahn

St. Pölten, (SPI) - "Nach jahrelangem Stillstand bei Investitionen in Straße und Schiene gibt es nun endlich wieder Bewegung bei wichtigen Infrastrukturprojekten in Niederösterreich. Das heute von Verkehrsministerin Doris Bures vorgestellte Ausbaupaket für unser Bundesland ist ein erster Schritt, dem sicher in den kommenden Jahren noch weitere folgen werden", begrüßt der Verkehrssprecher der SPÖ-Parlamentsfraktion und Vorsitzender des parlamentarischen Verkehrsausschusses, der St. Pöltner Nationalrat Anton Heinzl, das heute vorgestellte Paket. "Als Abgeordneter des NÖ Zentralraums freut es mich ganz besonders, dass der unselige und sinnlose Einstellungsbeschluss des Baus der Güterzugumfahrung St. Pölten endlich wirklich ‚entsorgt’ wurde. Was hier die ehemaligen FPÖ-Verkehrsminister angestellt haben, war Steuergeldvernichtung der Sonderklasse. Die GZU könnte schon fertig sein und den Bahnhof St. Pölten während der derzeit laufenden Umbauarbeiten entlasten. Dagegen wurden ‚Betonmonumente des politischen Versagens’ in der Landschaft zurückgelassen und viele Steuermillionen ‚in den Schotter gesetzt’", so Heinzl.****

Die Güterzugumfahrung St. Pölten wurde von den ÖBB als absolut notwendiger Bestandteil des viergleisigen Ausbaus der Westbahn konzipiert. Ursprünglich war die Fortsetzung des Baus für 2016 vorgesehen, nun geht es bereits im Herbst dieses Jahres weiter. "Durch die jahrelangen Verzögerungen sind natürlich höhere Kosten vorprogrammiert. Jährlich laufen allein 7 Millionen Euro an Kapital-Zinskosten für die bereits in der Landschaft herumstehenden Bauten auf. Durch den Einsatz von Verkehrsministerin Bures wird dieser Schildbürgerstreich endgültig beendet. Eine Steigerung des Güterverkehrsvolumens der Westbahn wird maßgeblich durch das Nadelöhr St. Pölten blockiert. Dies sollte mit der geplanten Fertigstellung der GZU im Jahr 2016 dann endgültig der Vergangenheit angehören", so Heinzl abschließend.
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