GdG-Jugend: Provokationen von rechts ernst nehmen

Extreme Szene darf nicht weiter an Einfluss gewinnen

Wien (GdG/ÖGB) - Am 13. Februar 2009 wurde das ehemalige Konzentrationslager Mauthausen von vermutlich Rechtsextremen geschändet. Ein überdimensionaler Schriftzug ruft zum Kreuzzug gegen Muslime und zum dritten Weltkrieg auf. "Ein derartiger Aufruf zu Hass und Gewalt ist nicht zu tolerieren. Die Täter müssen ausgeforscht und zur Verantwortung gezogen werden", forderte Montag der Bundesjugendvorsitzende der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG), Peter Marchsteiner.++++

"Solche Aktionen und Parolen sind nicht zu vernachlässigen, sondern müssen ernst genommen werden", ergänzte GdG-Bundesjugendreferent Robert Okenka. Eine derartige Demütigung all jener die in diesem KZ auf grausame Weise ihr Leben lassen mussten, kann nicht ohne Folgen bleiben.

Die rechte Szene Europas ist größer und aktiver denn je. Ein englischer Bischof leugnet den Holocaust. Die "Nationaldemokratiche Partei Deutschlands" verteilt ihre "Schulhof-CD" wo rechtsextreme Musikgruppen Hass und Gewalt verbreiten. In Österreich wird 2007 die vom DÖW als rechtsextrem eingestufte NVP (Nationale Volkspartei) offiziell gegründet.

"Der Rechtsextremismus darf nicht wieder an Stärke gewinnen. Wir als GdG-Jugend werden nicht tatenlos zusehen, sondern mit unseren Aufklärungskampagnen, Workshops und diversen Aktionen den jungen Menschen zeigen, dass sie auf der rechten Seite nicht am rechten Weg sind", betonten die Vertreter der GdG-Jugend.

ÖGB, 16. Februar 2009 Nr. 75

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