Kaiser: Keine Lex Austria Kärnten!

Unterstützung für Austria Kärnten, aber: Entlastung bei Infrastrukturkosten für alle Spitzensportvereine. "Präsident Canori fehlt Kompetenz, Verein wirtschaftlich zu führen!"

Klagenfurt (SP-KTN) - Eine bessere Dotierung des Sportbudgets fordert Kärntens Sportreferent LR Peter Kaiser im Zuge der Diskussionen über eine etwaige Übernahme der Infrastrukturkosten für die Heimspiele des SK Austria Kärnten. "Es darf keine "Lex Austria" geben! Wir fordern eine Entlastung bzw. finanzielle Unterstützung bei den Infrastrukturkosten auch aller anderen Spitzensportvereine, die in den höchsten Spielklassen mit regelmäßigem Meisterschaftsbetrieb aktiv sind", bekräftigt Kaiser.

Dazu sollte das Sportbudget entsprechend besser dotiert werden. "Wir haben Basketball, Volleyball, Badminton, Handball- und Tischtennisvereine sowie viele weitere Sportvereine, die seit Jahren erfolgreich sind, und die auf alle Fälle eine Gleichbehandlung verdienen", betont Kaiser, der in dieser Diskussion die Nagelprobe auch für die anderen in der Landesregierung vertreten Parteien sieht. "Sich mit dem einen oder anderen Zuckerl für einzelne Vereine die Kompetenz in Sachen Sportpolitik erschleichen zu wollen, ist zu wenig. Eine vernünftige und verantwortungsvolle Politik im Sinne des Sports in Kärnten, auf die sich alle 1600 Sportvereine und über 20.000 ehrenamtliche Funktionäre unter SPÖ-Führung verlassen können, wird immer nach dem fair play-Prinzip arbeiten und keine Sportart einer anderen vorziehen", unterstreicht Kaiser..

Im Falle des SK Austria Kärnten müsse Präsident Mario Canori, der bis dato immer nur davon geredet habe, mit dem Sportreferenten das Gespräch zu suchen, dessen für alle Vereine offene Tür er jedoch niemals durchschritten hat, eine konkrete Auflistung der Betriebskosten liefern. "Den Aussagen Canoris zufolge weiß er selbst nicht ganz genau, wie hoch diese Kosten tatsächlich sind, denn während er pauschal von einer Million Euro spricht, dürften die tatsächlichen Kosten bei 800.000 Euro liegen", kritisiert Kaiser, der den SK Präsidenten auffordert, sich auch selbst darüber Gedanken zu machen, wie man die Kosten senken könne. Etwa durch den Aufbau von eigenem Stuff-Personal, wie das bei anderen europäischen Klubs üblich ist.

Überhaupt fehle Canori, der noch vor wenigen Monaten selbst bestätigte, Nichts von Fußball zu verstehen, und sich nun in Inseraten plötzlich als "durchschlagskräftiger Fußballpräsident" bezeichnet, jede Kompetenz den Verein zu führen. Nicht umsonst habe schon der anerkannte Fußballexperte Rainer Calmund an Canoris Fähigkeiten gezweifelt. (Zit. Calmund: "Ich halte nicht viel von Manager-Typen mit Rama in den Haaren")

"Als FPÖ-Spitzenkandidat präsentiert er sich als Wirtschaftsexperte und spricht von Sanieren. In Wahrheit hat Canori die Kosten für den Spielbetrieb der Austria selbst, falsch und offenbar viel zu niedrig berechnet. Dazu sollte er auch stehen, wenn er nun um Hilfe bittet", so Kaiser, der Canori auch empfiehlt, alle seine Spesenabrechnungen als Austria-Präsident offen zu legen, um böswillige Gerüchte zu entkräften.

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