Unkomplizierte Unterstützung für junge Eltern

Land Vorarlberg fördert innovative Präventions-Projekte

Bregenz (VLK) - Im Frühjahr 2008 hat das Land Vorarlberg einen Wettbewerb zur präventiven Unterstützung von Eltern mit Neugeborenen und Kleinkindern ausgeschrieben. Drei solche Projekte werden nun umgesetzt. "Die vorerst auf ein Jahr angelegten Projekte, die von verschiedenen Institutionen durchgeführt werden, zielen darauf ab, Eltern unkomplizierte Unterstützung anzubieten. Die vielfältigen Hilfen des Gesundheits- und Sozialbereiches sollen dazu besser miteinander vernetzt werden", informiert Soziallandesrätin Greti Schmid.

Eine Schwangerschaft und die Geburt eines Kindes sind ein großes Ereignis und gleichzeitig eine große Herausforderung. "Mutter oder Vater zu sein, ist eine schöne Aufgabe, die aber auch viel Geduld und Einfühlsamkeit verlangt", weiß LR Schmid. Dabei soll den Familien bei Bedarf frühzeitig Hilfe angeboten werden. "Ziel muss es sein, aktiv auf junge Mütter und auch Väter zuzugehen, um mögliche Schwierigkeiten rechtzeitig zu erkennen. Auf diese Weise können in engem Kontakt mit der Familie präventiv Lösungsansätze erarbeitet werden, um Familien dauerhaft zu entlasten und damit eine positive Entwicklung der Kinder zu ermöglichen", so LR Schmid.

Die drei Projekte setzen jeweils in unterschiedlichen Phasen an und gehen mit verschiedenen freiwilligen Angeboten auf die Eltern zu:
Das Projekt "Eine Chance für Kinder", das von den Abteilungen Kinder-und Jugendheilkunde sowie Gynäkologie und Geburthilfe am LKH Bregenz gemeinsam mit connexia (Elternberatung) durchgeführt wird, will allfällige Belastungen und Risiken gesundheitlicher, sozialer oder auch seelischer Natur bereits rund um die Geburt erheben.
Die Initiative "Netzwerk Familie" ist das Projekt für die Bezirke Dornbirn und Feldkirch. Projektpartner sind das Vorarlberger Kinderdorf, die Gesundheitsvorsorge des aks (Arbeitskreis für Vorsorge- und Sozialmedizin) sowie die Vorarlberger Kinder- und Jugendärzte. "Netzwerk Familie" versteht sich als Schnittstelle zwischen den verschiedenen
Sozial- und Gesundheitssystemen. Im Vordergrund steht auch hier die möglichst frühe und unbürokratische Vermittlung von individuellen Lösungen für jede Familie.
Das Bludenzer Projekt "Babyfon" unterstützt in Zusammenarbeit mit dem Landeskrankenhaus Eltern, die ein Kind erwarten oder vor kurzem bekommen haben. Nach dem stationären Aufenthalt sind Hausbesuche zur Vertiefung des Kontakts und zur weiteren Hilfestellung möglich.

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