Strutz: Voglar schluckt bittere Pillen der Regierung anstatt Arbeitnehmer-Interessen offensiv zu vertreten

Wien (OTS) - Voglar habe deutlich gemacht, dass die Gewerkschaft
im Bezug auf die Wirtschaftskrise orientierungslos sei und die Interessen der Arbeitnehmer nicht wirklich vertrete, kommentierte BZÖ-Generalsekretär Dr. Martin Strutz die Aussagen von ÖGB-Präsidenten Erich Foglar im "Mittagsjournal".

Kurzarbeit sei eigentlich eine soziale Falle für jeden Beschäftigten."Dass das von der Gerwerkschaft gut geheißen wird, stimmt mich nachdenklich", so Strutz. Angesichts der derzeitigen Welle von Kündigungen und Lohnkürzungen müsste seitens des ÖGB ein "Aufschrei" kommen. Stattdessen übe sich der ÖGB-Chef in nobler Zurückhaltung. "Um nur nicht bei Sozialminister Hundstorfer und Kanzler Faymann anzuecken, schluckt Voglar die bitteren Pillen der Bundesregierung anstatt die Interessen der Arbeitnehmer offensiv zu vertreten", so Strutz.
Aufgabe der Gewerkschaft wäre es, mit der Bundesregierung rasch Verhandlungen hinsichtlich möglicher Sozialpläne und Auffanggesellschaften aufzunehmen. Strutz wies auf Mreal in Hallein hin, wo ab März hunderte Arbeitnehmer auf der Straße stehen werden. Weder von Seiten der Landesregierung noch vom Bund seien Aktivitäten gesetzt worden. "Auch die Gewerkschaft schaut in Salzburg untätig zu", übte Strutz abschließend Kritik.

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