AKNÖ-Staudinger: "Im NÖ AAB-FCG herrscht Chaos"

Schriftlicher Prüfvermerk für Pro Konsument von NÖ AAB unterzeichnet

Wien (OTS) - "Was ist bloß los im NÖ AAB-FCG"frägt sich AKNÖ-Präsident Josef Staudinger, "die heutige Aussendung von Vizepräsident Hemm ist wirr, zeugt von einem beängstigenden Unwissen, fehlender Kommunikation unter den ÖAAB Kammerräten und strotzt vor Lügen. Diese Angriffe und Behauptungen weise ich nicht nur aufs Schärfste zurück, sondern werde ab sofort mit allen Mitteln gegen den ÖAAB vorgehen".

Allerdings behält der AKNÖ-Präsident auch angesichts der Untergriffe von Vizepräsident Hemm einen kühlen Kopf und klärt die Fakten auf:

Erstens ist der Verein Pro Konsument kein Verein im Dunstkreis der SPÖ NÖ.
Zweitens wurde diese Woche der Verein Pro Konsument von der Rechnungsprüferin Ingrid Kreuzer geprüft, die wie Vizepräsident Franz Hemm dem NÖ AAB-FCG angehört. Sie hat schriftlich bestätigt, dass es keine missbräuchlichen Verwendung von Mitteln des Vereines für eine Parteien-oder Personenwerbung gegeben hat. Sie hat keine Inserate des Vereines Pro Konsument mit LHStv. Sepp Leitner beanstanden können, weil es diese nicht gibt. Offenbar gibt es ein großes Kommunikationschaos beim NÖ AAB-FCG.
Drittens verwechselt Hemm in seiner Aussendung den Verein Pro Konsument offenbar mit Pro Niederösterreich. Dieser stand aber weder zur Prüfung, noch hat die AKNÖ mit dem Verein unmittelbar zu tun, sie ist lediglich Sponsorin verschiedener Projekte wie des Löwenherz, einem Sozialpreis. Dieses Sponsoring wurde übrigens im Vorstand der AKNÖ einstimmig, also auch mit der Stimme von Franz Hemm beschlossen. Viertens: Die AKNÖ hat wiederholt festgehalten, dass es keine Inserate von Pro Konsument mit LHSTv. Sepp Leitner gegeben hat, es bleibt unverständlich, warum die Rechnungsprüferin das bestätigen kann, ihr Fraktionskollege dann das Gegenteil behauptet.

"Ich habe diese Fakten wiederholt dargelegt. Ich bin es satt, dass Vizepräsident Hemm mit solchen Unwahrheiten an die Medien geht. Es wird von Tag zu Tag deutlicher, dass der Vizepräsident an der Leine der ÖVP hängt und hilflos Aufträge aus dem Parteisekretariat erfüllt, wider besseres Wissen. Die ArbeitnehmerInnen werden sich aber ein eigenes Bild machen, ob sie eine solche Marionette gerade in den jetzigen schwierigen Zeiten in der Führung ihrer Instititution sehen wollen", macht Staudinger seinem Ärger Luft. Es sei unverständlich, dass angesichts der wirtschaftlichen Lage ein Spitzenrepräsentant einer Arbeitnehmerorganisation so agiere. "Ich habe bisher auf viele Vorwürfe des NÖ AAB nicht reagiert, weil ich mich auf die Arbeit für die Beschäftigten im Land konzentriere. Jetzt ist es genug, wir werden dieses Verhalten nicht mehr länger tolerieren", schließt Staudinger.

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