SJÖ, KJÖ und ÖGJ verurteilen Schändung des ehemaligen KZ Mauthausen aufs Schärfste!

Schändung zeigt Notwendigkeit des antifaschistischen Widerstands neuerlich auf

Wien/Linz (OTS) - Mit Entsetzen reagieren die Sozialistische
Jugend Österreich (SJÖ), die Katholische Jugend Österreich (KJÖ) und die Österreichische Gewerkschaftsjugend (ÖGJ) auf die rechtsextremen Schmierereien an der KZ-Gedenkstätte Mauthausen. "Diese Schändung einer Gedenkstätte und Ortes der Erinnerung an eines der grausamsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte ist aufs Schärfste zu verurteilen. Hier wurde eine Grenze überschritten, die alle wachrütteln muss. Dass hier auf dem Grab der Millionen Opfer des Holocausts herumgetrampelt wird und gleichzeitig zu dessen Wiederholung aufgerufen wird, ist eine unfassbare Wiederbetätigung. Diese Tat ist auch ein Ausdruck anwachsender rechtsextremer Tendenzen, die wir seit geraumer Zeit beobachten. Die Behörden sind gefordert alles zu unternehmen, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen", so Wolfgang Moitzi (Vorsitzender der SJÖ), Peter Gebauer (Vorsitzender der KJÖ) und Jürgen Michlmayr (Vorsitzender der ÖGJ).

Die Sozialistische Jugend Österreich, die Katholische Jugend Österreich und die österreichische Gewerkschaftsjugend rufen all jene, die nicht mehr länger tatenlos zusehen wollen, sondern ein Zeichen gegen Rechtsextremismus setzen wollen auf, am großen "Lichterzug gegen Rechts" am 30. April in der europäischen Kulturhauptstadt Linz teilzunehmen.

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SJÖ
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