Tumpel zu Spidla: Verhindern, dass Arbeitnehmer noch mehr unter Druck kommen

AK: Übergangsfristen voll ausschöpfen

Wien (OTS) - "Gerade jetzt müssen wir alles tun, um die Arbeitsplätze zu schützen und zu verhindern, dass die Arbeitnehmer noch mehr unter Druck kommen", sagt AK Präsident Herbert Tumpel in einer Reaktion auf die Aussagen von EU-Arbeitskommissar Spidla im heutigen Standard. Die Folgen der Wirtschaftskrise sind bereits spürbar. Immer mehr Menschen arbeiten in Kurzarbeit, die Zahl der Arbeitssuchenden steigt: Im Dezember waren es 22.000 mehr als im Vorjahr, im Jänner 34.000 mehr. Die Wirtschaftsforscher schätzen im Jahresschnitt einen Anstieg von 42.000. Die Entscheidung darüber, ob die Übergangsfristen fallen oder nicht, liegt bei Österreich. Das ist vertraglich vereinbart. "Gerade in dieser wirtschaftlich schwierigen Situation müssen wir verhindern, dass die Arbeitnehmer noch mehr unter Druck kommen und eine Spirale aus Lohn- und Sozialdumping entsteht", so Tumpel. Eine Öffnung des Arbeitsmarktes würde die ArbeitnehmerInnen noch mehr unter Druck setzen. Als Erstes jene, die es am Arbeitsmarkt ohnehin schon schwer haben: die Jungen, ältere ArbeitnehmerInnen und die bereits früher zugewanderten ArbeitnehmerInnen. "Gerade jetzt ist es am wichtigsten alles zu tun, um die Arbeitsplätze in Österreich zu schützen. Die Übergangsfristen müssen voll ausgeschöpft werden und bis Ende April 2011 gelten", so AK Präsident Tumpel.

Rückfragen & Kontakt:

Sylvia Kuba
AK Wien Kommunikation
tel.: (+43-1) 501 65-2331
sylvia.kuba@akwien.at
http://wien.arbeiterkammer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW0001