VP-Tschirf: Ethikunterricht an Schulen gefordert

Konfessioneller Religionsunterricht steht außer Frage, aber Schulen sollen Alternative anbieten

Wien (VP-Klub) - "Weil jetzt eine Religionsgemeinschaft Probleme
mit ihrem Religionsunterricht hat, darf der Religionsunterricht als solcher in unseren Schulen aber nicht in Frage gestellt werden. Für uns steht der konfessionelle Religionsunterricht außer Frage, aber für alle jene, die ohne Konfession sind oder sich vom Religionsunterricht abgemeldet haben, soll ein verpflichtender Ethikunterricht an den Schulen angeboten werden", fordert ÖVP Wien Klubobmann LAbg. Matthias Tschirf.

Es sei Aufgabe der Schule, so Tschirf, einerseits Wissen, andererseits aber auch Werte zu vermitteln. Werte seien neben Moral und Religion tragende Säulen einer Gesellschaft und Grundlage für ein geordnetes Zusammenleben. "Die Schule hat einen gesellschaftspolitischen Auftrag zu erfüllen und könnte dies auf dem Weg des Ethikunterrichts erledigen", so Tschirf. Die Vermittlung von Werten wäre zudem ein wesentlicher Beitrag in Sachen Integration und Gewaltprävention, zeigt sich Tschirf überzeugt.

Nach Meinung Tschirfs würde ein Ethikunterricht keine Konkurrenz zum Religionsunterricht darstellen, denn in Schulen, in denen Ethikunterricht schon angeboten werde, seien die Abmeldungen vom Religionsunterricht sogar zurückgegangen.

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