AKNÖ-Staudinger zu Steuersenkung: Das kann noch nicht alles sein

Klare Absage an BZÖ-Pläne

Wien (AKNÖ) - Für den Präsidenten der AKNÖ, Josef Staudinger, stellt die heute beschlossene Steuersenkung einen ersten Schritt in die richtige Richtung dar, er betont aber: "Das kann auf keinen Fall alles gewesen sein." Die ArbeitnehmerInnen müssten sofort entlastet werden, und nicht erst 2010, wie von der ÖVP ursprünglich gefordert. Es seien zwar in diesem Steuerpaket endlich langjährige Forderungen von AK und ÖGB berücksichtigt worden, allerdings verweist Staudinger auf die fehlende Gleichstellung atypischer Beschäftigter und auf den Alleinerzieherabsetzbetrag, der erhöht werden müsse. Auch die unterschiedliche Besteuerung von Kapital und Arbeit sei ein Anlass zur Kritik. Staudinger erklärt in diesem Zusammenhang auch der Idee des BZÖ, die AK-Kammerumlage umzuwidmen, eine klare Absage: "Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie diesen, ist es eindeutig der falsche Weg, die AK zu schwächen." Die ArbeitnehmerInnen brauchten und wollten gerade jetzt eine starke Vertretung, die ihre Rechte wahrt.

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