Korrektur zu OTS 094: GPA-djp-Proyer zu AUA: Aufsichtsrat muss Konsequenzen ziehen

Jüngste Äußerungen wenig hilfreich

Wien (GPA-djp) - Korrektur: in Absatz 2 muss es richtig heißen:
...Einkommen von 1.500 Euro brutto... (und nicht 1.5000 Euro)

Im folgenden der korrigierte Aussendungstext:

"Unterzieht man der Tätigkeit der AUA-Aufsichtsratspräsidenten Peter Michaelis und Rainer Wieltsch in den letzten Jahren einer kritischen Prüfung, so ist die Frage berechtigt, welchen Beitrag sie zu Bewältigung der Probleme des Unternehmens geleistet haben. Ihr Rücktritt kann jetzt dem Unternehmen wohl am besten helfen", erklärt der stv. Bundesgeschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), Karl Proyer. ++++

"Insbesondere die Performance in den letzten Tagen und Wochen war nicht sonderlich hilfreich. Anstatt die wirklich großen Brocken der Ausgaben des Unternehmens anzugehen oder sich eine Strategie zur Kundengewinnung zu überlegen, reitet man auf Gehaltskürzungen für Beschäftigte herum, die oft Einkommen von 1.500 Euro brutto und weniger haben. Von diesen Beschäftigten 75 Euro monatlichen Sanierungsbeitrag zu verlangen ist nicht zielführend und unseriös. Auch das ständige An die Wand Malen der Insolvenzgefahr in der Öffentlichkeit ist nicht wirklich hilfreich, wenn es um die Sicherung der Zukunft der AUA geht. Das Unternehmen braucht endlich ein wirtschaftliches Gesamtkonzept. Die GPA-djp ist nach vorliegen eines solchen Konzeptes selbstverständlich jederzeit bereit, gemeinsam mit dem Betriebsrat über notwendige Maßnahmen, die die Belegschaft betreffen, zu verhandeln. Die Verhandlungen werden jedoch nicht durch Zurufe des Aufsichtsratsvorsitzenden in der Öffentlichkeit zu einem Ziel führen", so Proyer abschließend.

ÖGB, 10. Februar 2009

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