Lohn- und Gehaltsverhandlungen in der Papier und Pappe verarbeitenden Industrie Österreichs abgeschlossen

Plus 3,35 Prozent KV-Erhöhung

Wien (GPA-djp) - Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) einigte sich mit den Vertretern des Fachverbandes der PPV-Industrie (PPV) am 9. Februar 2009 in der dritten Verhandlungsrunde über eine Erhöhung der Löhne und Gehälter für die rund 9.400 ArbeiterInnen und Angestellten in der Papier und Pappe verarbeitenden Industrie.

Mit 1. März 2009 erhöhen sich die kollektivvertraglichen Löhne und Gehälter um 3,35 Prozent.

Die Ist-Gehälter werden bei den Angestellten um 3,05 Prozent erhöht. Bei den ArbeiterInnen werden die Ist-Löhne um jenen Eurobetrag erhöht, der sich aus der Anhebung der Kollektivvertragslöhne ergibt (Parallelverschiebung). Die Lehrlingsentschädigungen werden ebenfalls in beiden Bereichen um 3,35 Prozent erhöht, ebenso der Nachtzuschlag.

Franz Bittner, stv. Vorsitzender der GPA-djp und Verhandlungsführer der gewerkschaftlichen Kurie über den Abschluss: "3,35 Prozent sind ein Ergebnis mit Augenmaß. Gemessen an einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld ist es gelungen, einen akzeptablen Lohn- und Gehaltsabschluss für die Kolleginnen und Kollegen zu erreichen."

Die Vereinbarung gilt für 12 Monate.

ÖGB, 10. Februar 2009 Nr. 64

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