Wirtschaftsverband NÖ/Riedl: Technische Möglichkeiten für NichtraucherInnenschutz nutzen!

"Rauchverbot in der derzeitigen Form gefährdet Betriebe"

St. Pölten (OTS) - Gesetzliche Änderungen bei der Gestaltung der NichtraucherInnenbereiche in Gaststätten und Freizeitbetrieben verlangt der Vizepräsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Niederösterreich (SWV NÖ), Komm.-Rat Ernst Riedl: "Die Praxis zeigt, dass das Rauchverbot in der derzeitigen Form zahlreiche Betriebe und Arbeitsplätze gefährdet und außerdem nicht durchsetzbar ist. Will man einen besseren NichtraucherInnenschutz erreichen, ohne die Überlebenschancen tausender Unternehmen zu schmälern, ist der einzig gangbare Weg, die technischen Möglichkeiten zur Luftreinigung stärker zu nutzen."

"Die Technik bei den Luftreinigungsanlagen ist bereits so ausgefeilt, dass keine räumliche Trennung von RaucherInnen und NichtraucherInnen erfolgen muss, um vor Passivrauchen zu schützen. Man sollte den Betrieben daher auf gesetzlicher Ebene freistellen, entweder eigene Bereiche für NichtraucherInnen und RaucherInnen einzurichten oder durch eine effektive Lüftungsanlage für einen Schutz der NichtraucherInnen zu sorgen", fordert der Spartenvorsitzende des Wirtschaftsverbandes NÖ im Tourismus.

"Bei der Umsetzung der derzeit geltenden Regelung tritt ja das Problem auf, dass in vielen Gaststätten die Schaffung getrennter Bereiche baulich nicht machbar oder wirtschaftlich nicht vertretbar ist. Diesen Betrieben würde man durch die Möglichkeit, stattdessen eine leistungsfähige Luftreinigungsanlage einzubauen, eine dringend benötigte Alternative bieten. Vor allem für die Gaststätten und Lokale in Einkaufs- und Freizeitzentren wäre diese Wahlfreiheit von entscheidender Bedeutung."

"Tatsache ist, dass es Betriebe gibt, die seit dem Inkrafttreten der aktuellen Rechtslage Umsatzeinbußen bis zu 70 Prozent hinnehmen mussten", stellt Vizepräsident Ernst Riedl fest. "Es geht daher jetzt um eine Lösung, die zum einen den Schutz der NichtraucherInnen garantiert und zugleich den Betrieben ein Überleben ermöglicht."

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