Heinisch-Hosek zur Brustkrebsvorsorge: "Frauen, denkt rechtzeitig auch an euch selbst!"

Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek verleiht gemeinsam mit Isabella Rosselini den P.R.I.M.A.-Award der Mobilkom Austria an die Güssinger Krankenschwester Angela Szakasits.

Wien (OTS) - "Wenn das Gespräch mit dem Arzt beendet ist, bleiben oft viele Fragen offen und ebensoviel Verzweiflung übrig. Dann sind es die Krankenschwestern, die mit offenem Ohr und viel Empathie den Patientinnen zur Seite stehen.", erklärte Frauenministerin Heinisch-Hosek anlässlich der Verleihung des P.R.I.M.A.-Awards an das Krankenpflegepersonal. "Ich freue mich sehr, dass gerade sie heute vor den Vorhang geholt werden!"

Der P.R.I.M.A.-Award (Pink Ribbon-Initiative der Mobilkom Austria) wird heuer zum zweiten Mal in der Wiener Sezession verliehen. Heuer stehen die Pflegerinnen und Pfleger im Mittelpunkt. 33 besonders einfühlsame Pflegerinnen wurden nominiert, von sieben Finalistinnen trat die burgenländische Schwester Angela Szakasits siegreich hervor.

Die Jury besteht aus Prominenten aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Medizin. "Ich bin stolz, diesem Ehrenkomitee anzugehören", betonte Bundesministerin Heinisch-Hosek, "für mich als Frauenministerin ist es vor allem wichtig, die Frauen daran zu erinnern, an sich selbst zu denken!"

"Frauen, bitte passt auf euch auf, geht zur Vorsorge, tastet regelmäßig eure Brust selbst ab und schaut auf euch", appellierte die Ministerin anlässlich der Preisverleihung.

Denn 56 Prozent der Frauen gingen nur selten oder gar nicht zur Vorsorgeuntersuchung, zur Mammographie. Jede achte Frau erkrankt an Brustkrebs, jährlich wird rund 5.000 Mal diese Diagnose gestellt, 1.600 Frauen verlieren den Kampf gegen den Krebs. Doch je früher der Krebs erkannt wird, desto größer sind die Chancen auf Heilung. Daher müsse, so die Frauenministerin, noch viel mehr Aufmerksamkeit für dieses Thema geweckt werden. Die Politik könne dazu beitragen, aber auch prominente Stargäste wie Isabella Rosselini.

"Diese außergewöhnliche Partnerschaft für die Frauen" sei daher sehr zu begrüßen, so Heinisch-Hosek. Die Filmdiva verlor ihre Mutter Ingrid Bergmann vor mehr als 20 Jahren durch Brustkrebs, deren Pflegerin war nicht nur ihrer sterbenden Mutter, sondern der ganzen Familie ein große Stütze. Es sei ihr daher ein großes Anliegen gewesen, zu dieser Preisverleihung nach Wien zu kommen.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Dagmar Strobel
Pressesprecherin der Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek
Tel: (01) - 53115 - 2149
E-Mail: dagmar.strobel@bka.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NBU0002