Matznetter: Steuerreform ist richtiges Signal der Bundesregierung Faymann für die österreichische Wirtschaft

Langjährige Forderungen des SWV und der SPÖ werden mit dem heutigen Regierungsbeschluss umgesetzt

Wien (OTS) - Die Bundesregierung unter Bundeskanzler Werner
Faymann hat mit ihrem heutigen Beschluss über die Steuerreform den richtigen Schritt gesetzt: Anhebung der Massenkaufkraft durch eine breite Entlastung aller SteuerzahlerInnen im Volumen von 2,2 Milliarden Euro und zusätzlich der Familien mit 500 Millionen Euro. SWV Präsident und SPÖ Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter hebt besonders die Umsetzung der langjährigen Forderungen des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes und der SPÖ hervor:
"Gefördert werden jetzt die hunderttausend kleinen UnternehmerInnen und Selbstständigen, die bis zu einem Jahresgewinn von 30.000 Euro einen Freibetrag von 13 Prozent bekommen, ohne dafür Wertpapiere anschaffen zu müssen. Wir haben an den alten Regelungen betreffend nicht-entnommene Gewinne immer kritisiert, dass diese Maßnahme nur den bestverdienenden Selbstständigen etwas bringt und die überwiegende Mehrheit der Kleinen jedoch von jeder Begünstigung ausschließt. Es freut mich daher besonders, dass jene Selbstständigen mit kleinen Einkommen jetzt durch den neuen Freibetrag begünstigt werden", so SWV Präsident Christoph Matznetter in einer ersten Stellungnahme.

Der neue Freibetrag soll dadurch finanziert werden, indem die Begünstigung für nicht-entnommene Gewinne und die Stock-Options der Manager - die einst unter Finanzminister Grasser und der schwarz-blau-orangen Bundesregierung eingeführt und von Matznetter heftig bekämpft wurde - wieder abgeschafft werden. "Ich freue mich als Abgeordneter jetzt besonders darauf, die Abschaffung der nicht entnommenen Gewinne und der Stopck-Options bzw. die Einführung eines Freibetrages für die Kleinen beschließen zu dürfen. Aus meiner Sicht ist das genau der richtige Weg: "Den Kleinen helfen und die Steuerschlupflöcher der Bestverdienenden schließen", so der SPÖ Wirtschaftssprecher.

2005 schaffte die damalige schwarz-blau-orange Bundesregierung unter Finanzminister Grasser jegliche Form einer Investitionsbegünstigung ab. "Für Selbstständige war das ein harter Schlag. Der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband hat seit damals intensiv für eine Wiedereinführung gekämpft und die sozialdemokratisch geführte Bundesregierung hat unsere Forderung umgesetzt. Seit 1.1. 2009 gibt es endlich wieder eine Investitionsbegünstigung", so Matznetter und freut sich abschließend: "gemeinsam mit der Wiedereinführung einer Investitionsbegünstigung (degressive Abschreibung mit max. 25% ab 2009) und der heute beschlossenen Steuerreform macht die Bundesregierung genau das Richtige!"

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Marion Enzi
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband
Mariahilfer Straße 32/1, 1070 Wien
Tel.: +43(1)5224766-12, Fax: +43(1)5262352
Mobil: +43(0)664-8304337
marion.enzi@wirtschaftsverband.at
www.wirtschaftsverband.at
ZVR: 922857015 bzw. 421018716

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WVO0001