GRAS: Hahn verkennt Situation der Universitäten

Wir brauchen mehr Studienplätze, keine Beschränkungen

Wien (OTS) - Die Grünen und Alternativen StudentInnen (GRAS) kritisieren die von Wissenschaftsminister Hahn vorgestellten Änderungen im Universitätsgesetz (UG) aufs schärfste. "Die von Minister Hahn mit blumigen Worten angekündigten Reformen bedeuten in Wahrheit nur Demokratieabbau und Zugangsbeschränkungen.", erklärt Sigrid Maurer, bildungspolitische Sprecherin der GRAS.

Schon bei der letzen Reform hieß "Autonomie" nichts anderes als hierarchisch geführte Universitäten, die mit ihren Problemen allein gelassen werden. "Der Schlüssel zu besseren Unis liegt in demokratischen Entscheidungsstrukturen und ausreichender Finanzierung.", so Maurer weiter.

Auch in der Gestaltung der Studien braucht es einen Richtungswechsel. Zugangsbeschränkungen nach den Bachelorstudien, die oft weder für eine Berufs- noch für eine Wissenschaftslaufbahn taugen, wären der Todesstoß für die Universitäten und viele Studienrichtungen. Dazu Maurer: "Hahn hat offenbar selbst erkannt, dass ein Bachelor-Abschluss die bisherigen Studien nicht ersetzt. Seine Lösung besteht allerdings nur aus Zugangsbeschränkungen auf allen Ebenen und ein paar schönen Worten an die Wirtschaft. Weitere Beschränkungen lösen keine Probleme, sondern schaffen nur neue Härtefälle."

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