Kickl: Prämien für AUA-Pleitiers, Gehaltskürzung für Mitarbeiter!

Wenn schon ein Sparprogramm für AUA-Mitarbeiter, dann auch für die verantwortlichen Manager

Wien (OTS) - Absolut nicht verwundert über das Scheitern der Verhandlungen zum Sparpaket für die Mitarbeiter der heimischen Fluglinie zeigte sich heute FPÖ-Arbeitnehmersprecher NAbg. Herbert Kickl: "Wenn ÖIAG-Chef Michaelis den für die Pleite verantwortlichen Spitzenmanagern der AUA noch 'Erfolgsprämien' nachwirft, darf er sich nicht wundern, dass die Mitarbeiter wenig Enthusiasmus für massive Gehaltskürzungen aufbringen."

Die abgehobene Selbstbedienungsmentalität dieser Manager-Kaste habe mit der Ankündigung von ÖIAG-Chef Michaelis eine neue Dimension erreicht. Das Beharren auf den "Erfolgsprämien" stelle eine einmalige Brüskierung der AUA-Mitarbeiter und der Steuerzahler dar, aus deren 500-Millionen-Zuschuß diese "Pleiteprämien" wohl bezahlt werden sollen.

"Wenn Aufsichtsratschef Michaelis von den AUA-Mitarbeitern einen Gehaltsverzicht und andere Solidaritätsbeiträge verlangt, um die Fluglinie zu retten, dann kann diese Forderung wohl nur für alle Beschäftigten, und daher auch uneingeschränkt für die Manager gelten", betonte Kickl. Er mahnte diesbezüglich von der Bundesregierung als Mehrheitseigentümer der AUA ein Einschreiten und einen sofortigen Stopp dieser "Prämienaktion für Pleitiers" ein. "Aber es ist zu befürchten, dass die rot-schwarze Koalition auch hier in die Knie geht und wie schon beim Bankenrettungspaket vor einem solidarischen Eingriff in die Managergehälter zurückweicht. Es zeigt sich damit einmal mehr, dass die FPÖ die einzige Partei mit sozialer Kompetenz ist, die sich für die Arbeitnehmer in diesem Lande einsetzt. Die SPÖVP wirft den gescheiterten Managern stattdessen Millionen hinterher", erklärte Kickl abschließend.

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