Festival der Regionen 2009 - Arbeit vor Ort als Normalzustand. Starke lokale Präsenz

Ottensheim (OTS) - 2009, in Kooperation mit Linz 09
Kulturhauptstadt Europas, orientiert sich das Festival der Regionen von 9. Mai bis 1. Juni 2009 am südlichen Stadtrand von Linz, entlang der Traun, mit Schwerpunkt auf die Satellitenstadt Auwiesen und die Wohnanlagen der solarCity. Auch im städtischen Umfeld bleibt das Festival der Regionen bei seiner Ausrichtung auf aktuelle Kunst und Kultur mit Nahebeziehung zu ihrem Umfeld. Festivalleiter Martin Fritz setzt dabei bei seinem letzten Programm in den Wohnanlagen von Auwiesen und der solarCity, nach der verstärkt installativen Ausrichtung der letzten Ausgaben im oberen Mühlviertel (2005) und im Bezirk Kirchdorf an der Krems (2007), schwerpunktmäßig auf Partizipation und Präsenz der Akteure vor Ort.

Bei einem Pressegespräch in Auwiesen anlässlich der Eröffnung der Filiale Auwiesen der Linzer Kulturorganisationen Stadtwerkstatt und Radio FRO wurden Beispiele aus dem Festivalprogramm 2009 vorgestellt, welches morgen und übermorgen der Bevölkerung vor Ort präsentiert wird und ab sofort online auf www.fdr.at verfügbar ist.

"Wir schlagen im wahrsten Sinn des Wortes unsere Zelte im Süden auf" stellt Fritz die Planungen vor und nennt Beispiele:
"Festivalbeteiligte werden unter anderem Wohnungen in Auwiesen beziehen (Pilotprojekt Auwiesen), Hunde ausführen (Gassi), in der Kletterhalle, im E-Werk und in der AHS solarCity übernachten (Nomad City Passage), gemeinsam kritische Aktionen produzieren (Demokratie und Wohlstand für alle), für Performances in die Wohnzimmer kommen (home:entertainer), sich ständig in Lokalen aufhalten (In Hoffnung leben), mit den BewohnerInnen gemeinsam Neue Musik aufführen (Eine Brise) und eine Akropolis bauen (Linz Akropolis). Diese enge Verknüpfung der Beteiligten mit den Schwerpunktorten während des gesamten Festivals war uns gerade im Kulturhauptstadtjahr ein Anliegen. Die Kooperation mit Linz 09 hat dafür unsere Möglichkeiten erweitert. Mit den zusätzlichen Mitteln konnten wir es uns z.B. die neue Programmreihe "zerlegt und verspielt" (Kuratorin: Doris Prlić) leisten und noch mehr Beziehungen stiften als sonst."

Insgesamt werden beim diesjährigen Festival über 30 Projekte präsentiert, die sich gleichmäßig auf Auwiesen und die solarCity verteilen. Der historisch interessante Stadtraum dazwischen wird mit Touren (Lokaltour), Abendveranstaltungen (Supaclub) und Projekten an Außenstellen (dreiundachtzig) thematisiert. Um 2009 terminlich flexibler sein zu können wurde die Festivaldauer auf 24 Tage ausgedehnt.

"Unser Normalzustand ist immer der direkte Ortsbezug und die intensive Arbeit mit lokalen AkteurInnen" führt Vorstandsmitglied Gerald Priewasser aus und betont die "starke Präsenz Linzer KulturträgerInnen mit der Stadtwerkstatt und FRO in Urfahr über das Pfarrzentrum Auwiesen (20 bis 24 heute) und die OKIPS (Brise) in der solarCity bis zum Hartlauerhof aus Asten, der mit der Volksschule und der AHS in der Solarcity kooperiert (Die andere Seite). Gemeinsam, in Kombination mit externen AkteurInnen, entsteht die für das Festival der Regionen wichtige Balance."(siehe Liste der Beteiligten im Anhang und auf www.fdr.at)

Zur weiteren Intensivierung der bereits seit mehr als einem Jahr laufenden Vorbereitungen starten zwei der wichtigsten Linzer KulturträgerInnen, die Stadtwerkstatt und das freie Radio FRO, ihr gemeinsames Festivalprojekt bereits jetzt mit der Eröffnung der Filiale Auwiesen in einem seit einiger Zeit leer stehenden Pavillon im Zentrum der Satellitenstadt. Stadtwerkstatt und FRO werden im Mai ihren Betrieb nach Auwiesen verlagern und bieten bereits im Vorfeld Aktivitäten für die BewohnerInnen von Auwiesen und Kleinmünchen an. (siehe Programmvorschau im Anhang und auf www.fdr.at)

Linz 09 Intendant Martin Heller sieht sich in seinem Vertrauen in das Festival der Regionen bestärkt, das für ihn zu den Highlights seines Programms im Mai zählt: "Bereits die Vorfeldveranstaltungen seit Herbst haben die Blickwinkel erweitert und die Filiale Auwiesen ist nun ein weiterer Schritt aus dem Zentrum hinaus. Uns war es immer ein Anliegen zu zeigen, dass Linz größer ist, als die Strecke vom Bahnhof zur Donau. Die Kompetenz des Festivals der Regionen dafür zu nutzen war nur logisch".

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Festival der Regionen
Marktplatz 12, A-4100 Ottensheim
Thomas Kreiseder, Produktion & Presse
Tel: +43 (0)7234/85 2 85 - 6, presse@fdr.at; www.fdr.at

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