Windbüchler-Souschill: Altersgrenzen bei Videospielen müssen gesetzlich verankert werden

Europäischer Safer Internet Tag: Händler müssen in die Pflicht genommen werden

Wien (OTS) - Wie eine aktuelle GfK Jugend-Online-Studie zeigt, spielen 34 Prozent der Jugendlichen fast täglich Computer- und Videospiele: "Um so wichtiger ist es daher darauf zu achten, dass Kinder und Jugendliche auch nur jene Spiele kaufen können, die für ihr Alter geeignet sind. Dabei ist es nicht ausreichend, dass Hersteller Altersgrenzen angeben. Diese müssen selbstverständlich auch eingehalten werden", fordert die Kinder- und Jugendsprecherin der Grünen, Tanja Windbüchler-Souschill.

Wien hat hier eine Vorbildfunktion. Es ist das einzige Bundesland, das eine Kennzeichnung von Spielen in seiner Jugendschutzgesetzgebung seit 2008 verpflichtend eingeführt hat. Händler die beim Verkauf von Spielen die Altersgrenzen missachten, können seit 2008 belangt werden. "Die Grünen fordern, dass die verpflichtende Kennzeichnung und Einhaltung von Altersgrenzen bei Computerspielen mittels Pegi (Pan European Game Information) nicht nur Wiener Kindern und Jugendlichen zugute kommt. Das muss in allen Jugendschutzgesetzgebungen der Länder verankert werden", so Windbüchler-Souschill. "Es ist die Aufgabe des Jugendschutzes, junge Menschen vor allen Gefahren für ihre geistige, seelische und körperliche Entwicklung zu schützen. Die Politik ist aufgefordert, die nötigen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen."

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