Regierungsklausur – Josef Pröll II: Steuerentlastung für alle, die Steuern zahlen - FOTO

Gesamtpaket von 3,2 Milliarden Euro für alle Steuerzahler, Familien mit Kindern sowie Selbständige

Sillian, 10. Februar 2009 (ÖVP-PD) „Die Steuerentlastung für alle Steuerzahler, für Familien mit Kindern sowie Selbständige wird nun den Ministerrat passieren. Um die Krise zu meistern ist es wichtig, die Wirtschaft zu stärken und den Menschen zu helfen. Das tun wir mit diesem Paket. Damit handeln wir jetzt und richtig“, so Finanzminister Josef Pröll, der in einer Pressekonferenz gemeinsam mit Bundeskanzler Faymann über die Ergebnisse der Regierungsklausur informierte. ****

Pröll verwies auf die konkreten Punkte: „Wir werden die Tarifentlastung mit 2,3 Milliarden Euro entsprechend umsetzen. Jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer, der Steuern zahlt, wird
davon profitieren. Wir werden mit dem Paket für Selbständige einen ganz neuen Trend setzen“, kündigte der Finanzminister an. „Mir ist vor allem wichtig, dass dieses Paket für Selbständige mit einem Freibetrag für Gewinne bis 30.000 Euro in der Höhe von 13 Prozent jetzt über die Bühne geht. Das wird eine spürbare Entlastung für die Selbständigen in Österreich“, so Pröll und weiter: „Wir setzen weiters für die Familien mit 500 Millionen Euro ein Familienpaket in Gang, das von der alleinerziehenden Mutter mit Kindern bis hin zur Mehrkindfamilie eine deutliche und spürbare Entlastung bringen wird.“

„Mit dem geschnürten Steuerpaket in der Höhe von 3,2 Milliarden Euro, das auch die Absetzbarkeit der Spenden für mildtätige Organisationen beinhaltet, konnte eine spürbare Entlastung für die Menschen in Österreich durchgesetzt werden. Mir ist es sehr wichtig, dass dieses Paket gelungen ist“, verwies Pröll auf die Details des Pakets: Beim Familienpaket in Höhe von 500 Millionen Euro ist ein Kinderabsetzbetrag enthalten, ein Kinderfreibetrag,
der neu eingeführt wird, und die Kinderbetreuungskosten, welche künftig bis 2.300 Euro für Kinder bis zum zehnten Lebensjahr zum Absetzen geltend gemacht werden können. „Es ist wichtig, dass in einer schwierigen und wirtschaftlich angespannten Lage diese Entlastung kommt“, so Pröll.

„Wir werden auch im Rahmen der Steuerreform die Kirchensteuerabsetzbarkeit von 100 auf 200 Euro erhöhen. Damit haben wir auf einen langjährigen Wunsch der Kirche reagiert und es ist auch da wichtig, ein Signal zu setzen“, betonte der Finanzminister, der dafür mit einem Budget von 20 bis 30 Millionen Euro rechnet.

Der Finanzminister betonte abschließend: „Diese wichtigen Eckpunkte für unsere politische Arbeit in der Bundesregierung, die wir hier in Sillian erreichen konnten, sind ein weiterer Schritt,
um die Menschen zu entlasten, die Wirtschaft zu stärken und die Krise zu meistern.“

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