Cernic: Erfolgreich für den Jugendschutz!

In der heutigen Regierungssitzung wurden 3-Jahreverträge für die Schulsozialarbeit, Besuchsbegleitung und die Kinderschutz-Zentren beschlossen

Klagenfurt (SP-KTN) - "Es ist heute zur Abwechslung gelungen, in
der Regierungssitzung Sachthemen über die Parteipolitik zu stellen", erklärte Sozialreferentin Nicole Cernic im Anschluss an die heutige Regierungssitzung. Alle von ihr eingebrachten Anträge wurden beschlossen - konkret die 3-Jahres-Verträge für die Schulsozialarbeit, die Besuchsbegleitung und die Kinderschutz-Zentren. "Damit können nun wichtige Weichenstellungen in der Jugendwohlfahrt vorgenommen werden", so Cernic, der es ein Anliegen ist, die positive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu forcieren.

Erst gestern übergab Cernic den Kärntner Frauenberatungen 3-Jahres-Verträge, sie möchte generell im Sozialbereich eine langfristige Sicherung der Einrichtungen erreichen. In diesem Vorgehen wurde Cernic vom Rechnungshof bestärkt, der in seinem Bericht zu den Kärntner Frauenhäusern diese Verbesserung ebenfalls empfiehlt.

Der Betrieb der Besuchsbegleitung ist nun an vier Standorten (Klagenfurt, Villach, Hermagor und Wolfsberg) für die nächsten drei Jahre abgesichert. "Nach Scheidungen sind Kinderseelen besonders verletzlich. Mit der Besuchsbegleitung bieten wir geschützte Räume, in denen sich die Kinder unter kompetenter Begleitung mit den obsorgeberechtigten Eltern auf neutralem Boden treffen können", so Nicole Cernic.

Ebenso zentral im Bereich der Jugendwohlfahrt steht auch die Absicherung der Kinderschutz-Zentren. Nachdem das Kinderschutz-Zentrum Kärnten in Klagenfurt bereits mit einem 3-Jahres-Vertrag bedacht wurde, konnten mit dem heutigen Regierungsbeschluss nun auch die drei weiteren Zentren in Villach, Wolfsberg und Hermagor abgesichert werden. "Kinderschutz-Zentren betreuen an von Gewalt betroffene Kinder und Jugendliche sowie deren Angehörige und Umfeld und bieten vor allem kostenlose Therapien", unterstreicht Cernic den Stellenwert dieser Einrichtungen.

Mit der Schulsozialarbeit wurde ein engagiertes Pilotprojekt an Kärntens Schulen gestartet. "Hier werden derzeit sechs Sozialarbeiter an elf Schulstandorten eingesetzt, um problematische Entwicklungsphasen und Verhaltensdefizite bei Kindern und Jugendlichen entgegenzuwirken", erklärt Nicole Cernic das Projekt. Sie unterstreicht in dem Zusammenhang den hohen Bedarf an derartigen Projekten, denn Mobbing und Gewalt an Schulen sind aktuelle Probleme, die gelöst werden müssen. "Die Rückmeldungen aus den Schulen und von den Kooperationspartnern zeigen mir, dass die Schulsozialarbeit bisher gefehlt hat. Umso mehr freut es mich, diese nun auf drei Jahre finanzieren zu können", erklärte Cernic. (Schluss)

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