Kranzniederlegung an der Gedenkstätte von Georg Weissel

Wien (OTS) - An der Gedenkstätte des vor 75 Jahren zum Tode verurteilten Schutzbundkommandanten und Feuerwehroffiziers in Floridsdorf, Georg Weissel, haben am Montagabend der Erste Präsident des Wiener Landtags, Prof. Harry Kopietz, Wohnbaustadtrat Michael Ludwig, der Bezirksvorsteher von Floridsdorf Heinz Lehner gemeinsam mit weiteren politischen Vertretern des 21. Bezirks anlässlich der Ereignisse der Februartage 1934 einen Kranz nieder gelegt. Präsident Kopietz sagte gegenüber der Rathauskorrespondenz über Weissel: "Er war ein Vorbild und wird dies für uns immer sein, sein unermüdlicher Kampf gegen den Austrofaschismus wird uns ewig in Erinnerung bleiben!" Die Kranzniederlegung zum Gedenken an Georg Weissel am Denkmal in Floridsdorf findet jedes Jahr etwa um die gleiche Zeit statt.

Straße, Bad und Wohnsiedlung nach Georg Weissel benannt

Als Wachkommandant der Wiener Berufsfeuerwehr führte Georg Weissel am 13. Februar 1934 die Feuerwehrmänner von Floridsdorf dabei an, bewaffneten Widerstand gegen die Sicherheitskräfte des Regimes Dollfuß zu leisten. Der Widerstand scheiterte. Die Bundessicherheitswache stürmte schließlich die Hauptfeuerwache in Floridsdorf. Weissel wurde wegen "Dienstverweigerung und Anlehnung" angezeigt, von einem Stadtgericht zum Tode verurteilt und am 15. Februar 1934 hingerichtet. Im 21. Bezirk wurden nach dem Zweiten Weltkrieg die Weisselgasse und der Georg-Weissel-Hof in der Gerichtsgasse sowie das Weisselbad nach ihm benannt.

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