Banken: Strache verlangt komplette Offenlegung aller Beteiligungen und der Bilanzen aller Tochtergesellschaften

Wien (OTS) - FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache verlangte heute
eine komplette Offenlegung aller Beteiligungen und der Bilanzen aller Tochtergesellschaften, bevor weiter öffentliches Geld an die Banken gehe.

Im Jahr 2004 hätten die Banken nämlich massiv Zweckgesellschaften gegründet, die - gesetzlich korrekt - nicht in der Konzernbilanz aufscheinen würden, begründete Strache seine Forderung. Diese Tochtergesellschaften befänden sich vielfach in Steueroasen ohne Aufsicht, von wo aus die globalen Aktivitäten der Banken wie etwa die Casinogeschäfte betrieben worden seien. Dadurch, dass diese Investitionen in keiner Bankenbilanz aufscheinen würden, könne man davon ausgehen, dass die kolportierte Summe schwebender Risiken im Osten in Höhe von 230 Milliarden Euro noch eine Verniedlichung darstelle. Die tatsächlichen Gesamtrisiken und Haftungen würden weit darüber liegen.

Jene Geldinstitute, die das Geld der Steuerzahler in Anspruch nähmen, müssten daher auf Herz und Nieren geprüft werden, bevor auch nur ein Cent fließe, stellte Strache unmissverständlich klar. Da die Finanzmarktaufsicht schon in der Vergangenheit mehrfach gescheitert sei und versagt habe, müsse diese Aufgabe der Rechnungshof wahrnehmen.

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