Raiffeisen-Holding NÖ-Wien baut neues Bürohaus am Donaukanal

20.000 m2 zusätzliche Bürofläche für 800 Mitarbeiter, Baubeginn im Herbst 2009

Wien (OTS) - In unmittelbarer Anbindung an das Raiffeisenhaus Wien am Wiener Donaukanal beabsichtigt die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien ein energieeffizientes Vorzeigebürohaus zu errichten und damit rund 800 Arbeitsplätze zusätzlich in den 2. Wiener Gemeindebezirk zu bringen. Bereits im Jahr 2007 erwarb die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, die Haupteigentümerin des Raiffeisenhauses Wien, über eine Tochtergesellschaft das Nachbargrundstück, auf dem sich derzeit das OPEC-Gebäude befindet. Erklärtes Ziel der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien ist es, ihren Standort am Donaukanal auszubauen und dort weitere Netzwerkunternehmen anzusiedeln. Es wird auf einen Baubeginn im Spätherbst 2009 hingearbeitet - nach positivem Abschluss diverser Abstimmungsgespräche und der notwendigen behördlichen Verfahren. Das Projekt soll Anfang März erstmals der Bevölkerung präsentiert werden. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Ende 2011 geplant.

20.000 m2 zusätzliche Bürofläche

In enger Abstimmung mit der Stadtplanung Wien wurde ein Baukörper entwickelt, der künftig statt des OPEC-Gebäudes die städtebauliche Lücke zwischen Raiffeisenhaus Wien und IBM-Gebäude schließen wird. Diese Erweiterung des Raiffeisen-Bürohauses wird eine Höhe von knapp 80 Metern erreichen und orientiert sich damit am in Bau befindlichen Projekt von Jean Nouvel und an Hans Holleins Medientower. Bei einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 80 Mio. Euro werden mehr als 20.000 m2 Bürofläche entstehen. Der Bau bedeutet - gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten - einen wichtigen Impuls für die heimische Wirtschaft.

Energieeffizientes Vorzeigebürohaus

Das neue Objekt, geplant von den Architekten DI Dieter Hayde und DI Ernst Maurer, orientiert sich strikt an den Intentionen der "Raiffeisen-Klimaschutz-Initiative" und wird daher als energieeffizientes Vorzeigebürohaus ausgeführt und im Hinblick auf Ressourcenschonung neue Maßstäbe für Bürogebäude setzen. Die Nutzung verschiedener Energiequellen wie z.B. Photovoltaik und Erdwärme, moderne energiebewusste Bautechnik und Materialeinsatz werden dabei bestmöglich kombiniert.
Die hervorragende Anbindung an den öffentlichen Verkehr (U1, U2, U4, Straßenbahnlinien 1 und 2) sowie gesicherte Fahrradabstellplätze entsprechen ebenfalls den Ansprüchen der "Raiffeisen-Klimaschutz-Initiative".

Mehrwert für die Bevölkerung

Neu und attraktiv gestaltet werden der Vorplatzbereich und die Lobby samt Café, zudem werden die Nutzungsmöglichkeiten des Raiffeisen Forums, des bereits bestehenden Veranstaltungszentrums im Raiffeisenhaus Wien, erweitert. Überdies wird es im neuen Bürohaus einen Betriebskindergarten geben, der auch öffentlich zugänglich sein und Kindern aus der Umgebung offenstehen wird. Die Schaffung eines barrierefreien Zuganges von der Salztorbrücke auf den Kai und infrastrukturelle Verbesserungen für den Fahrradverkehr runden den öffentlichen Nutzen dieses Gesamtprojektes ab.

Der Bauherr und der Generalplaner, das Ingenieursbüro VASKO+Partner, werden alles unternehmen, damit die Belastung der Umgebung durch die Bautätigkeit möglichst gering gehalten und das Bauvorhaben zeitgerecht fertig gestellt wird.

Ergänzung der Sky Line am Donaukanal

Im Büro von Planungsstadtrat DI Rudolf Schicker wird die Komplettierung der Silhouette am Donaukanal begrüßt. Das geplante Projekt fügt sich harmonisch in die sich in den letzten Jahren entwickelnde Sky Line am Donaukanal ein. Die dynamische Ausrichtung am Donaukanal setzt einen klaren Kontrapunkt zu den beiden "altbekannten" Bauwerken Raiffeisenhaus Wien und IBM-Gebäude und ist damit gleichzeitig die ideale Ergänzung in diesem Gebäudeensemble.

"Raiffeisen schafft an diesem, mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erschlossenen Standort nicht nur hochwertige Arbeitsplätze. Es wird auch der öffentliche Raum im Vorfeld des neuen Bürogebäudes deutlich verbessert. So ist neben der attraktiven Gestaltung des unmittelbaren Vorplatzes die Errichtung eines Aufzuges zum Vorkai geplant. Letztendlich kann dann auch die letzte Lücke im Radweg entlang der Oberen Donaustraße geschlossen werden", stellt Schicker fest.

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Dr. Michaela Stefan,
Pressesprecherin
Raiffeisen-Holding NÖ-Wien,
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