Vilimsky: ORF soll endlich eigene Moderatoren einsetzen, statt Phantasiesummen für Externe zu zahlen!

ORF-Gehaltsschema soll zudem der Bezügepyramide des Bundes angepasst werden

Wien (OTS) - Der ORF solle endlich auf seinen Mitarbeiterfundus im Haus zurückgreifen, anstatt für sein Programm permanent externe Moderatoren zu exorbitanten Phantasiesummen zu heuern. Dies fordert heute FPÖ-Generalsekretär NRAbg. Harald Vilimsky. ****

Der ORF habe den höchsten Schuldenstand in seiner Geschichte und wisse nicht, wie er finanziell über die Runde kommen solle. Dennoch lasse er es sich nicht nehmen, dass - übrigens immer wieder die selben - externen Moderatoren - von Kiesbauer über Alfons Haider bis Assinger - zu Summen eingekauft werden, die weder vertretbar noch im Ansatz gegenüber den Gebührenzahlern zu rechtfertigen sind. Hier habe sich offenbar eine Freunderlwirtschaft etabliert, die auf Kosten der Gebührenzahler aber auch auf Kosten vieler eigener guter Mitarbeiter im Haus geht, ärgert sich Vilimsky. Bei allem Respekt gegenüber den Betroffenen: Weder eine Arabella Kiesbauer noch ein Alfons Haider ist auch nur im Ansatz diese enorme Gage wert! Vor allem angesichts der Finanzierungskrise im ORF sind diese Sensationssummen eine reine Provokation.

Vilimsky fordert den Stopp für den Zukauf externer Moderatoren im ORF. Dies muss ab sofort von ORF-eigenen Mitarbeitern wahrgenommen werden. Darüber hinaus soll das Gehaltsschema im ORF für das Direktorium in die Bezügepyramide des Bundes eingegliedert werden. Anders formuliert: Es kann nicht sein, dass Generaldirektor sowie Direktoren mehr verdienen als Bundespräsident oder Bundeskanzler. Hier herrscht dringender Handlungsbedarf, so der FPÖ-Generalsekretär. (Schluß)

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